Würzburgs Bürgermeister Schuchardt (CSU) mit übelster Geschichtsverfälschung
Würzburgs Bürgermeister Schuchardt (CSU) mit übelster Geschichtsverfälschung
Datum: 28.06.2021 - 10:51 Uhr
Ein Somalier, der 2015 als »Flüchtling« nach Deutschland kam, hat in der vergangenen Woche ein Blutbad in Würzburg angerichtet. Mit einem Messer bewaffnet stürmte er durch die Innenstadt der unterfränkischen Metropole, brüllte mehrfach »Allahu-Akbar« und stach gezielt auf Frauen ein. Drei Frauen mordete der Somalier, weitere fünf bis sechs wurden teilweise lebensgefährlich verletzt.
Die Motivlage ist laut Ermittlungsbehörden bisher unbekannt, aber in weniger als einer halben Stunde nach den Norden vermeldeten die Mainstreammedien bereits, dass der Mörder psychische Probleme haben soll. Wenn die Medien doch so schnell sind, sollten sie vielleicht die Aufklärung des mehrfachen Mordes und der vielen versuchten Morde übernehmen. Offensichtlich haben sie die besseren Quellen als die Polizei vor Ort.
Merkel war nicht vor Ort, als man der Gemordeten und den anderen Opfern im Dom von Würzburg gedachte. Sie ließ ihren Sprecher Steffen Seibert (ehemals ZDF) eine vorgefertigte, sehr allgemein gehaltene Erklärung verlesen. Von Mitgefühl gegenüber den Gemordeten, den Verletzten und deren Angehörigen keine Spur.
Überhaupt scheint diese Bluttat dem einen oder anderen Politiker gehörig auf die Sinne geschlagen zu haben. So relativiert Würzburgs Bürgermeister Christian Schuchardt (CSU) nicht nur den mehrfachen Mord, sondern versucht auch noch eine massive Geschichtsfälschung. Er schreibt: »Die Verbrechen Einzelner sind aber niemals auf Bevölkerungsgruppen, Religionen, Staatsangehörigkeiten zurückzuführen. Auch wir Deutsche wurden nach dem Zweiten Weltkrieg nicht pauschal verurteilt.«
Doch, das wurden »wir Deutsche« - direkt nach dem Zweiten Weltkrieg per se und als Volk bis heute noch. Sogar der temporär im Schloss Bellevue residierende Steinmeier hat sich bein seinem Besuch in Israel geweigert, in deutscher Sprache, der »Sprache des Tätervolks« zu sprechen - seine eigenen Worte!
Einmal abgesehen davon, dass Schuchardt knappe 25 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zur Welt kam und sich wohl kaum ein Urteil darüber erlauben kann, wie man mit der damals lebenden Generation direkt nach dem Krieg umgegangen ist, zeigen doch die Berichte aus jener Zeit, dass alle Deutschen, die sich beim Zusammenbruch des Dritten Reichs auf deutschem Boden aufgehalten haben, per se als Nazis galten, als Verbrecher, als Mörder. Alle, ausnahmslos. Das sollte ein Herr Schuchardt von der CSU wissen und nicht versuchen, Fakenews zu verbreiten.
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