Wir würden jederzeit reden, aber der Westen weigert sich
Wir würden jederzeit reden, aber der Westen weigert sich
Datum: 28.12.2022 - 09:25 Uhr
»Wir sind bereit, mit allen Beteiligten über akzeptable Lösungen zu verhandeln, aber es liegt an ihnen. Nicht wir verweigern Verhandlungen, sondern sie«, sagte Putin dem staatlichen Fernsehsender Rossiya 1.
Er betont, die Strategie des Westens bestehe aus »teile und herrsche«, während Russland »stets versucht hat, Streitigkeiten auf friedlichem Wege durch Verhandlungen zu lösen.« Der Ukraine-Konflikt wurde laut Putin 2014 vom Westen durch den Staatsstreich gegen den pro-russischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch ausgelöst.
Wenig überraschend zeigt man sich in der Ukraine den russischen Friedensangeboten gegenüber wnig aufgeschlossen und versucht sich wiederholt in Geschichtsfälschung. Mychajlo Podoljak, Berater von Selenskij, behauptet, Russland habe im vergangenen Februar »die Ukraine im Alleingang angegriffen« und wolle »keine Verhandlungen, sondern versucht, sich der Verantwortung zu entziehen.«
Zum wiederholten Male macht Russland ein Angebot, die Differenzen am Verhandlungstisch beizulegen und so der Zerstörung, der Vernichtung, der Vertreibung und dem Töten in den umkämpften Gebieten ein Ende zu machen. Zum wiederholten Male schlägt die Selenskij-Administration das Angebot aus. So verdichtet sich das Empfinden, dass Selenskij überhaupt keinen Frieden will. Er will den Krieg fortsetzen bis zu seinem »glorreichen Endsieg«, von dem er immer wieder fabuliert.
Dass er dabei seine Landsleute opfert, Leid, Schmerz, Verlust und Tod über sie bringt, scheint Selenskij völlig egal zu sein.
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