Wir können den Krieg trotz US-Militärhilfe nicht mehr gewinnen

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Wir können den Krieg trotz US-Militärhilfe nicht mehr gewinnen
Datum: 04.08.2022 - 10:44 Uhr

Auf dem griechischen Portal »WarNews« werden aktuell mehrere Videos aus der Ukraine und mit dem ukrainischen Kriegsherrn Selenskij veröffentlicht. Selenskij selbst wirkt in den Bildern relativ niedergeschlagen, auch seine Aussagen klingen alles andere als optimistisch. Trotz der Lieferungen von Artillerie-Raketen aus den USA könnten Kiews Streitkräfte die russischen Vorteile bei schweren Waffen und Arbeitskräften noch nicht überwinden, sagt Selenskij. Das mache sich in den Kämpfen, insbesondere in Donbass, Peski, Avdiivka und anderen Gebieten, sehr bemerkbar, so Selenskij weiter.

Derzeit bilden Avdiivka, Maryinka und Peski die letzte verstärkte ukrainische Verteidigungslinie. Von dort bombardierten ukrainische Truppen Donezk. Peski ist bereits so  gut wie gefallen, während die russische Armee in den beiden anderen Gebieten die totalen Dominanz auf dem Schlachtfeld hat.

Mit massiver Artillerieunterstützung durchbrachen russische und alliierte Truppen die stärkste Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte und drangen in das Dorf bei Donezk ein, das die Ukrainer in eine wahre Festung verwandelt hatten. Nicht nur wegen dieser Gegebenheiten scheint Selenskij zu wissen, dass nicht nur die Schlacht im Donbas sondern der ganze Krieg bereits entschieden ist - und zwar nicht zu seinen Gunsten.

 

 

Sven von Storch

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