Will Bosbach die Wähler für dumm verkaufen_
Will Bosbach die Wähler für dumm verkaufen_
Datum: 07.06.2017 - 08:56 Uhr
Es ist Wahlkampf. Das merkt man besonders dann, wenn ausrangierte oder verzichtbare einstige Politgrößen einer Partei sich lautstark zu Wort melden dürfen. So wie jetzt Wolfgang Bosbach von der CDU. Merkel hatte vor fast zwei Jahren erklärt, dass Deutschland an seinen Grenzen niemanden zurück schicken würde. Die Folge war, dass ein Millionenheer an Migranten, Asylanten und »Flüchtlingen« sich seitdem auf den Weg nach Deutschland machte, weiterhin macht und sich Millionen von ihnen, zu einem Teil immer noch ohne eindeutige Identitätsfeststellung, im Land aufhalten.
Die AfD fordert schon seit Jahren, dass die Personenkontrollen an den Grenzen wieder eingeführt werden, die im Land befindlichen Migranten datentechnisch erfasst werden und dass denjenigen, die ohne Ausweisdokument einreisen wollen, diese Einreise nach Deutschland verweigert wird. Das waren und sind elementare Bestandteile im Parteiprogramm der AfD.
Jetzt, es ist ja Wahlkampf, übernimmt Bosbach von und für die CDU eines dieser elementaren Bestandteile und die »Welt« bringt es heute als Hauptnachricht; ganz so, als ob die Forderung nach Abweisung ausweisloser Migranten eine Erfindung der Merkel-Truppe sei.
Diese Dreistigkeit kommentiert Beatrix von Storch, stellvertretende Co-Vorsitzende der AfD, auf Twitter bekannt deutlich: »Der Bosbach wieder. Einsamer, isolierter CDU-Mann, der als Schaufensterboy vorgaukeln darf, CDU hätte unser Programm.«
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