Wilders fordert sofortigen Asylstopp
Wilders fordert sofortigen Asylstopp
Datum: 28.05.2025 - 09:00 Uhr
Er sagt, er habe genug davon, dass die Koalitionsparteien die Bemühungen zur Reduzierung der Einwanderung bremsen. »Jetzt wird hart durchgegriffen. Wir haben uns vollständig kompromittiert«, sagte Wilders laut TPO auf einer Pressekonferenz. Die PVV, die bei der Wahl 2023 mit 37 Sitzen stärkste Partei wurde, sei »vernünftig und geduldig« gewesen, so Wilders. Doch angesichts der anhaltenden Eskalation der Asylaufnahme und des Ausbleibens von Reformen laufe die Geduld zu Ende.
In seiner Rede stellte Wilders ein Zehn-Punkte-Programm mit weitreichenden Forderungen vor: ein vollständiges Verbot der Asylbewerber- und Familieneinwanderung, die Schließung von Asylunterkünften, die Rückführung Zehntausender Syrer und die Ausweisung krimineller Ausländer – selbst wenn dies die Kündigung internationaler Konventionen bedeute. »Wir haben zu viel Einwanderung, zu viel Islam, zu wenig Respekt für unsere Kultur und unsere Bürger. Die Menschen haben Angst, im eigenen Land zur Minderheit zu werden«, erklärte Geert Wilders. Gleichzeitig kritisierte Wilders Ministerpräsident Dick Schoof für seine Weigerung, den gemeinsamen Brief mit mehreren EU-Ländern zu unterzeichnen, in dem gefordert wird, die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) weniger streng auszulegen, damit verurteilte Asylbewerber leichter ausgewiesen werden können.
»Wenn sich dieses Kabinett wie ein neuer Rutte V. verhält, werden wir uns zurückziehen«, sagte Wilders und bezog sich damit deutlich auf die Jahre der liberalen Herrschaft, gegen die viele Wähler gestimmt hatten. Zu den Forderungen gehört auch ein »One Strike, you're out«-System, bei dem Asylbewerber, die Straftaten begehen, sofort abgeschoben werden, und dass der Polizei bessere Möglichkeiten gegeben werden, bei Unruhen einzugreifen.
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