Wieder haben Migranten den Grenzzaun zu Ceuta mit Gewalt überwunden
Wieder haben Migranten den Grenzzaun zu Ceuta mit Gewalt überwunden
Datum: 23.08.2018 - 11:15 Uhr
Einmal mehr hat der rund um die in Afrika liegende spanische Exklave Ceuta errichtete Schutzzaun seine Aufgabe nicht erfüllt. Weit über 100 afrikanische Migranten, junge, sportliche, kräftige und körperlich gesunde Männer haben mit Zangen, Messern und Scheren bewaffnet, zunächst den meterhohen Schutzzaun zerstört respektive ihn überwunden und in die Exklave eingedrungen. Die alarmierten Polizisten wollten die Invasoren aufhalten, wurden aber mit den mitgeführten Waffen attackiert und darüber hinaus mit Branntkalk beworfen. Branntkalk löst beim Kontakt mit der Haut schwere Verätzungen aus.
Die Grenzanlage rund um Ceuta ist baugleich zu der Anlage rund um die andere spanische Exklave Melilla und besteht aus zwei jeweils sechs Meter hohen Schutzzäunen, die am oberen Ende mit Stacheldraht bewehrt sind. Unmittelbar hinter dem Zaun befindet sich ein Patrouillenstreifen, der von der Polizei in regelmäßigen Abständen befahren respektive abgegangen wird. Zudem sollen einige Überwchungstürme ein Überqueren oder Überwinden des Zaunes und das Eindringen in spanisches Hoheitsgebiet unterbinden.
Die jüngere Vergangeheit aber hat bewiesen, dass dieser Zaun seiner Aufgabe nicht mehr wirklich gerecht wird. Vor etwa einem Monat hatten 600 afrikanische Migranten unter dem Einsatz massiver Gewalt (Branntkalk, Flammenwerfer) ebenfalls den Schutzzaun überwunden sowie etliche Polizisten teilweise schwer verletzt. Ein Ende dieser Invasion ist nicht in Sicht. Denn sowohl in der Nähe von Ceuta wie auch rund um Melilla sollen Berichte zufolge zehntausende Migranten darauf warten, zum Großangriff auf die beiden Exklaven blasen zu können.
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