Westliches Militärbündnis will Selenskijs Krieg weiterhin unterstützen

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Westliches Militärbündnis will Selenskijs Krieg weiterhin unterstützen
Datum: 30.11.2023 - 10:02 Uhr

Selenskijs Krieg im Donbas läuft weiterhin nicht gut für ihn. Gestern hat sich die Hauptkampflinie ein beträchtliches Stück in Richtung auf die Stadt Tschassiw Yar verschoben. Die Zivilisten der Stadt am Siwerskyj-Donez-Donbas-Kanal wurde schon vor Wochen evakuiert, aktuellen (unbestätigten) Meldungen zu Folge sollen sich nur noch etwa 1.000 Menschen in dem einst von knapp 15.000 Menschen bewohnten Ort befinden. Die regulären russischen Einheiten, die in Bachmut die Prigoschin-Soldaten abgelöst haben, sind in den vergangenen Tagen aufgestockt und mit Nachschub und vor allem Munition versorgt worden. Nun rücken sie Tag für Tag von Bachmut ausgehend weiter in Richtung Westen vor. Tschassiw Yar liegt als nächste Stadt auf ihrer Route.

Auch an den anderen Abschnitten der Hauptkampflinie im Donbas kracht es in den Verteidigunsstellungen von Selenskijs Soldaten wieder ordentlich, auch wenn heute bisher keine weitere Bodenbewegungen der russischen Armee ausgemacht wurden (interaktive Karte). Allerdings zeigt sich auch keine Vorwärtsbewegung seitens der Selenskij-Armee.

Nichtsdestotrotz will das westliche Militärbündnis auch weiterhin Selenskij und seinen Krieg mit Material, Munition und Moneten unterstützen. Dass jedenfalls hat der Vertreter der Biden-Administration beim Außenministertreffen der NATO-Mitgliedsländer vorgegeben und fast alle haben eifrig ein- und zugestimmt.

Die Berliner Ampel hat in der Zwischenzeit etwa 30 Milliarden Euro an Selenskij verschenkt; entweder durch Finanzierung von Munition und Material für dessen Krieg oder auch als Hilfeleistungen. Hinzu kommen die Kosten für die Aufnahme, Unterbringung und Versorgung der »Flüchtlinge« aus der Ukraine, deren Zahl offiziell in der Zwischenzeit bei etwa 1,5 Millionen liegt; die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen.

Sven von Storch

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