Westaustraliens Minister mit arroganter Impfbotschaft in Primitivsprache
Westaustraliens Minister mit arroganter Impfbotschaft in Primitivsprache
Datum: 13.01.2022 - 12:54 Uhr
Als die Engländer vor ziemlich genau 234 Jahren, ab dem 20. Januar 1788, mit der dauerhaften Besiedlung Australiens begannen, war für sie der Kontinent ein »terra incognita«, ein unerforschtes, unbesiedeltes Gebiet. Das stimmte so selbstverständlich nicht, denn die Aborigines, die Ureinwohner des Kontinens, lebten seit mehr als 60.000 Jahren abgeschieden von äußeren Einflüssen in Australien.
Mit der typischen Arroganz der englischen Kolonialherrschaft wurden die Aborigines als primitives Volk betrachtet, welches man unterjochen, verfolgen und vernichten konnte. Das Naturvolk war aufgrund dieser Verfolgung sogar unmittelbar vom Aussterben bedroht. Nicht zuletzt durch die 160.000 aus England deportierten »Straftäter«, deren Nachkommen heute die sogenannte Elite des Landes darstellen.
Zwar hat man den Aborigines in der Zwischenzeit selbstverständliche Grund-, Menschen- und Freiheitsrechte eingeräumt, aber die Arroganz der »Elite« gegenüber den Angehörigen des Naturvolks ist nach wie vor existent. Das bewies der Premierminister von Westaustralien, einem der sechs australischen Bundesstaaten, Mark McGowan in einer Rede an die Aborigines, mit der er deren Angehörige aufrief, sich impfen zu lassen.
McGowan verwendet nämlich in seiner abgehobenen Arroganz eine Art Primitivsprache, so als würde er zu kleinen Kindern oder zu Haustieren reden. »Ihr müsst die Corona-Nadel nehmen. Die ist gut für euch. Die schützt. Viele haben schon die Nadel genommen. Die macht euch stark.«
So und so ähnlich lautete die Botschaft McGowans an die Aborigines. Entsprechend hämisch sind die Kommentare in den sozialen Medien, die er für seine Rede erhält.
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