Wer grapscht oder fummelt geht direkt ins Gefängnis

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Wer grapscht oder fummelt geht direkt ins Gefängnis
Datum: 16.07.2019 - 09:49 Uhr

Auf den Philippinen soll das öffentliche Leben für Frauen sicherer werden. Sexuelle Belästigungen werden ab sofort härter bestraft. Wer eine Frau befummelt, begrapscht, sie stalked, kneift oder sich an ihrem Körper reibt, geht bis zu sechs Monate ins Gefängnis. Selbst fürs Hinterherpfeifen, für anzügliche Blicke, frauenfeindliche, homophobe und transphobe Beleidigungen oder das ständige Erzählen schmutziger Witze sind Bußgelder oder gar Arrest angedroht. Mit diesem neuen Gesetz, welches bereits im April verabschiedet wurde, will die Regierung von Präsident Duterte dem Sittenverfall auf den Philippinen entgegen wirken.

Seit einigen Jahren ist die Zahl dieser Straftaten auf den Philippinen deutlich nach oben gegangen. Obwohl man versucht hatte, durch verschiedene Aktionen die Bevölkerung zu sensibilisieren, blieb man im Kampf gegen die Grapscher und Fummeler erfolglos. Die daraus resultierende logische Konsequenz war nun die Einführung dieses Gesetzes, welches konsequente Anwendung finden soll.

In Deutschland gibt es seit etwa vier Jahren eine ähnliche Entwicklung. Die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung haben dramatisch zugenommen. Im öffentlichen Raum werden Frauen immer öfter als Freiwild betrachtet, meist von Männern mit einem ganz bestimmten Hintergrund. Nein heißt für jene ganz besonderen »Herren« noch lange nicht nein; da kann die Merkel-Regierung noch so viele Kampagnen starten.

Diese Männer stammen aus Kulturkreisen, in denen die Gleichberechtigung ein Fremdwort ist. Das gilt auch für deren Rechte auf Unversehrtheit. Anders als in zivilisierten Ländern genießen die Frauen in deren Heimat so gut wie keine Rechte. Die konsequente Ahndung der Grapsch- und Fummelattacken mit Gefängnisstrafen könnte auch hier in Deutschland ein richtiger Schritt zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit sein. Doch der Merkel-Regierung scheint an einem solchen Schritt nciht interessiert zu sein.

Sven von Storch

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