Weitere Kämpfe entlang der ukrainischen Grenze
Weitere Kämpfe entlang der ukrainischen Grenze
Datum: 24.02.2022 - 11:57 Uhr
Seit heute morgen hat das ganze diplomatische Hick-Hack um die Ukraine, dem Donbas und die Krim eine neue Eskalationsstufe erreicht. Jetzt wird nicht mehr auf dem politischen Parkett agiert, jetzt reden die Waffen. In einer ersten Welle wurden große Teile der ukrainischen Luftwaffe, Artillerie und Luftabwehr ausgeschaltet, aktuelle sind diese Einrichtungen im Fokus einer zweiten Welle. Russlands Präsident Putin hatte in seiner Rede heute am frühen Morgen argumentiert, dass die seit acht Jahren andauernde Unterdrückung der russischstämmigen Bevölkerung in der Ukraine beendet werden solle.
In einer bisher nicht verifizierten Stellungnnahme zur zweiten Welle soll ein Sprecher des russischen Militärs geäußert haben, dass das Ziel die Zerstörung des ukrainischen Angriffswaffen-Potenzials sein soll. Das würde zumindest erklären, warum trotz des immensen Aufmarsches von Streitkräften entlang der ukrainischen Grenzen und der Intensität der Luftschläge die Zahl der menschlichen Verluste bisher relativ gering ist.
Laut unbestätigten Meldungen aus ukrainischen Quellen seien bisher 40 Soldaten der eigenen Armee bei den Kämpfen ums Leben gekommen. Vergleicht man diese Zahl mit den auf allen Kanälen ausgestrahlten Bildern, halten sich diese Ziffern zum Glück in sehr engen Grenzen; obwohl jeder Tote in diesem Konflikt ein Toter zu viel ist.
Die NATO, die USA und die EU verurteilen unisono diese Entwicklung und rufen Putin auf, seine Truppen wieder aus der Ukraine zurückzuziehen.
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