Was bleibt nach zwölf Jahren Merkel_

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Was bleibt nach zwölf Jahren Merkel_
Datum: 22.09.2017 - 08:18 Uhr

Zwölf Jahre steuert Merkel schon die Geschicke des Landes. Aus der »Mutti« wurde im Laufe der Jahre, vor allem bei ihren Kritikern in den sozialen und freien Medien, erst die »Raute des Grauens« und dann der »personifizierte Hosenanzug«. Zu verdanken hat sie diese wenig schmeichelhaften Bezeichnungen einer Bilanz, die im absoluten Gegensatz zu dem steht, was sie mit Worten den Bürgern des Landes weismachen will. Denn obwohl sie davon schwafelt, dass es den Menschen in Deutschland so gut ginge wie nie zuvor und dass Deutschland »ein Land sei, in dem wir gut und gerne leben«, trifft das so nicht zu.

Die Faktenlage ist eine ganz andere und als solche erschreckend, dramatisch und ernüchternd.

Trotz üppigst fließender Steuereinnahmen weist Deutschland sowohl die höchste jährliche Staatsverschuldung wie auch die höchste Gesamtverschuldung auf. Nie zuvor in der Geschichte des Landes waren die Zahlen der Aufstocker (also Menschen, die trotz Arbeitsplatzes staatliche Transferleistungen erhalten), der Leiharbeiter und der Multi-Jobber so hoch wie aktuell. Auch die Zahl derer, die von Kinderarmut, Altersarmut und Erwerbsarmut bedroht sind, war in Deutschland noch nie so hoch wie jetzt.

Die Anzahl der Tafeln und anderen karitativen Organisationen, die sich für die Versorgung der armen Menschen in diesem Land engagieren, hat einen Höchststand erreicht. Das Renteneintrittsalter war noch nie so hoch wie jetzt. Die Steuerlast der Bürger in Deutschland war ebenfalls noch nie so hoch wie aktuell. Niemals zuvor mussten die Menschen im Land so viel für Mieten und für Strom bezahlen wie gegenwärtig. Die Zahl der illegalen Einwanderer war nie zuvor so hoch wie seit dem 04. September 2015. Damit einhergehend sind die Zahlen der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung permanent auf traurigem Rekordniveau. Und die zahl der islamisch motivierten Terroranschläge war ebenfalls noch nie so hoch wie unter Merkel.

Aber es gibt natürlich auch Gewinner der Merkel-Politik: die Bundestagsabgeordneten dürfen unter ihrer Ägide so viel wie nie zuvor in die eigenen Taschen scheffeln. Und etliche Organisationen, Firmen und Verbände stoßen sich an der von Merkel initiierten Flüchtlings- und Asylindustrie richtig gesund. 

Doch der großen Mehrheit der Menschen in diesem Land geht es eben nicht so gut wie zuvor. Das sind die Fakten. Spätestens übermorgen haben die Wähler die Möglichkeit, per Stimmzettel ihre Bilanz über die Merkel-Politik zu ziehen.

Sven von Storch

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