Wahl-Chaos in Berlin größer als bisher bekannt
Wahl-Chaos in Berlin größer als bisher bekannt
Datum: 29.09.2021 - 08:32 Uhr
Anfänglich waren es nur vereinzelte Berichte über kleinere Probleme in dem einen oder anderen Wahlbüro in Berlin, in der Zwischenzeit aber stellt sich das Wahl-Chaos in Berlin als umfangreicher dar als bisher angenommen. Nicht nur, dass in Wahlbüros entweder die falschen Stimmzettel vorgelegen haben und/oder in anderen Wahlbüros die Zahl der vorrätigen Stimmzettel viel zu gering bemessen war, es konnte auch keine Abhilfe durch Nachlieferung geschaffen werden. Wähler, die ihre Stimme gerne abgeben wollten, wurden ganz konkret an der Ausübung ihres Wahlrechtes gehindert.
In anderen Wahlbüros hatte man nicht genügend Wahlkabinen vorbereitet. Wähler mussten bis zu zwei Stunden(!) auf ihre Stimmabgabe warten. Für nicht gerade wenige war eine solche Wartezeit zu lang, sie gingen wieder nach Hause, ohne ihre Stimme abgegeben haben zu können.
Manche Wahlbüros verlängerten ihre Öffnungszeiten. Es sind Fälle dokumentiert, dass die Wahlbüros bis weit nach 19.30 Uhr geöffnet hatten. Zu diesem Zeitpunkt hatten die öffentlich-rechtlichen Medien längst die ersten Zahlen, sogar schon Hochrechnungen, veröffentlicht. Das heißt, dass die Wähler, die noch abzustimmen hatten, diese Zahlen bereits kannten. Das riecht schon auf Distanz nach unzulässiger Wahlbeeinflussung.
Zu Anfang versuchten die linien- und regierungstreuen Medien dieses Chaos noch möglichst klein zu halten und berichteten von »Einzelfällen«. In der Zwischenzeit aber ist offenbar selbst ihnen bewusst geworden, dass dieses Chaos nicht unter dem Teppich gehalten werden kann. Jetzt berichten sie selbst massiv und umfangreich von dem gesamten Wahl-Chaos und nicht wenige jener Medien fordern sowohl eine rückhaltlose Aufklärung. Auch der Ruf nach einer Anfechtung der Wahl wird lauter, selbst bei den Vertreter jener Medien. Denkbar also, dass die Zahlen in Berlin in Kürze nichts anderes sein werden als Schall und Rauch.
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