Wähler straften linksideologischen Kurs der alten Regierung ab
Wähler straften linksideologischen Kurs der alten Regierung ab
Datum: 20.02.2023 - 10:36 Uhr
Heinz Buschkowsky zu lesen oder zu hören, ist immer wieder ein Genuss. Der ehemalige Bezirks-Bürgermeister von Neukölln gehört zwar der SPD an, hebt sich aber mit seinen Worten wohltuend von der jetzigen Generation weichgespülter SPDler ab, die auf irgend einer abstrusen queer-woken kulturmarxistischen Gender-Gaga-Welle daherkommen. »Klein, rund, bissig« - so bezeichnet sich Buchkowsky selbst und so lautet auch der Name seiner Kolumne in einem Berliner Radiosender.
Genau so argumentiert er auch aktuell in einem Interview mit der Welt, in welchem er die öko-sozialistische Berliner Regierung verbal zerlegt und vor allem Giffey filetiert. Die Berliner hätten die Nase voll von dem »linksideologischen Kurs der alten Regierung«. Deshalb wurde rot-rot-grün bei der Wahl abgestraft. Die Wähler wollen eine neue, andere Stadtpolitik, so Buschkowsky.
In Richtung Giffey feuert er gleich mehrere Breitseiten ab: »Frau Ex-Doktor Giffey hat mehrfach bewiesen, dass sie es mit den Regeln unserer Gesellschaftskultur nicht ganz so genau nimmt. Reicht der Teufel ihr die Hand, wird sie zugreifen« zitiert die Welt Buschkowsky aus einem Gespräch mit der Bild. Und weiter: »Wenn Frau Giffey und ihre Spezis sich mit solchen Taschenspielertricks an Posten und Dienstwagen klammern, zerstört sie auf lange Sicht unser System und fördert den weiteren Ansehensverlust der Politik.«
Der Wähler bekomme durch solche Aktionen den Eindruck vermittelt, er könne »ankreuzen, was er will. Das Ergebnis bleibt immer gleich. Ob die Akteure getragen sind vom Vertrauen der Bevölkerung, interessiert nicht wirklich.«
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