Vorgetäuschte Notlandung eines marokkanischen Linienfliegers auf Mallorca

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Vorgetäuschte Notlandung eines marokkanischen Linienfliegers auf Mallorca
Datum: 08.11.2021 - 11:32 Uhr

Der Einfallsreichtum der Migranten und der sie unterstützenden Staaten auf ihrem Weg in die EU scheint schier grenzenlos zu sein. Einen ganz neuen Weg fand am vergangenen Freitagabend Marokko. Ein Flugzeug der staatlichen Linienfluggesellschaft meldete einen angeblichen Notfall an Bord und erbat Landeerlaubnis auf dem Flughafen von Palma de Mallorca. Diese Erleubnis wurde selbstverständlich erteilt, ging man doch dort von der Ernsthaftigkeit des Ersuchens aus.

Dass es sich um ein perfides, abgekartetes Spiel zum Zweck der illegalen Einreise von Migranten in die EU hielt, erfuhren die Verantwortlichen des Flughafens wenig später. Die Maschine der Royal Air Marco landete und unmittelbar, nachdem sie zum Stillstand gekommen war, verließen zahlreiche Passagiere das Flugzeug und liefen auf der Start- und Landebahn herum.

Wie die örtliche Zeitung Diario de Mallorca schreibt, versteckten sich die Passagiere auf dem Gelände, sodass der Flugverkehr ausgesetzt werden musste. Bis in die Nachtstunden ging auf dem Flughafen nichts mehr, geplante Abflüge wurden gestrichen, geplante Ankünfte wurden auf andere Flughäfen verlegt. Der angeblich erkrankte Fluggast suchte unmittelbar nach dem Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte um Asyl nach.

 

Die Suche nach den bis zu 20 entfleuchten »Passagieren« hielt mehrere Stunden an, bisher konnten lediglich zwei von ihnen aufgegriffen werden. Sie befinden sich, wie auch der »Erkrankte«, im Polizeigewahrsam. Ihnen droht ein Verfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Von den anderen »Flüchtlingen« fehlt bisher jede Spur.

Sven von Storch

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