Von der Leyen und Konsorten kassieren noch mehr
Von der Leyen und Konsorten kassieren noch mehr
Datum: 19.12.2019 - 08:55 Uhr
Kaum ist »Flinten-Uschi« von der Leyen vom Bundesverteidigungsministerium an die Spitze der EU-Kommission gehievt worden, gab es für sie direkt eine Erhöhung der Bezüge, sozusagen eine Art EU-Begrüßungsgeld für abgehalfterte und ausrangierte Wessi-Politiker. Von der Leyen sackt rückwirkend zum 01. Juli 2019 jeden Monat 33.400 Euro ein, voll umfänglich finanziert vom Steuerzahler. Damit kassiert UvdL sogar noch mehr als Merkel. Die Erhöhung der Bezüge gilt für alle EU-Abgeordneten und die dortigen Mitarbeiter.
Die Bezüge des EU-Kommissionspräsidenten setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen. Basis ist die höchste Gehaltsstufe eines EU-Beamten (Grad 16, seit Juli 2019 pro Monat 20.624 Euro). Der Präsident erhält als Basislohn das 1,38-fache dieses Gehaltes. Zusätzlich streicht der Präsident 15 Prozent seines Gehaltes als Residenzzulage ein und bekommt obendrauf noch eine Aufwandsentschädigung in Höhe von fast 1.500 Euro - alles monatlich, versteht sich. So ergibt sich für von der Leyen ein monatliches Salär von rund 33.000 Euro. Merkel als Bundeskanzlerin streicht im Monat »nur« rund 25.000 Euro vom Steuerzahler ein.
Insgesamt jedenfalls hat von der Leyen das sauber hingekriegt. Vor dem Skandal um die Beraterverträge im Verteidigungsministerium, von denen auch das Unternehmen ihres Sohnes ordentlich profitiert hat, konnte sie sich nach Brüssel retten, braucht also kein Amtsenthebungsverfahren zu fürchten und befindet sich politisch außerhalb jeder Gefahr, zur Verantwortung gezogen zu werden. Zudem ist sie dermaßen finanziell nach oben gefallen, dass sie sogar ihre einstige Chefin in den Schatten stellt.
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