Von der Leyen lädt Thunberg zu interner Sitzung ein
Von der Leyen lädt Thunberg zu interner Sitzung ein
Datum: 05.03.2020 - 10:12 Uhr
Nachdem Ursula von der Leyen durch Mauschelei und undemokratische Winkelzüge in das Amt der EU-Kommissionschefin gehoben worden war, hatte sie vollmundig verkündet, innerhalb der ersten 100 Tage ihrer Amtszeit ein Klimagesetz der EU zu verabschieden. Ziel dieses Gesetzes sei es, die Klimaneutralität der einzelnen Mitgliedsländer bis 2050 rechtsverbindlich zu verankern. Um nach Außen hin darzustellen, dass es ihr mit diesem Gesetz richtig wichtig sei, lud von der Leyen trotz wegen des Corona-Virus verhängter erhöhter Sicherheitsvorkehrungen (Sitzungen finden ohne externe Besucher statt) den schwedischen Teenager Greta Thunberg ein.
Das am Asperger-Syndrom leidende Mädchen sah bei ihren Auftritt etwas blass und ausgezehrt aus, wirkte durchaus kränklich und ließ jedwede Dynamik missen. Von der Leyen hingegen strahlte über ihren vermeintlich gelungenen Schachzug, zur Vorstellung ihrer Gesetzesinitiative das Gesicht des Klimawandellobbyismus nach Brüssel gelotst haben zu können.
Allerdings machte von der Leyen gleich zwei Mal die Rechnung ohne den Wirt. Einerseits hatte Thunberg in erster Linie nur bissige Kritik für das Gesetz übrig, sprach in dem Zusammenhang sogar von einer »Kapitulation« vor der Herausforderung der globalen Erwärmung. Andererseits musste sich von der Leyen scharfe Kritik aus den Reihen der EU-Parlamentarier anhören. Die meisten Sitzungen seien aus Sicherheitsgründen abgesagt worden. Die wenigen stattfindenden Sitzungen würden aus den gleichen Gründen ohne Besucher durchgeführt. Das Verbot gilt auch für die Assistenten der Parlamentarier.
Für Thunberg wurde eine Ausnahme gemacht, die auf wenig Verständnis stößt. Doch Parlamentspräsident David Sassoli, der selbst am vergangenen Montag die zunächst für drei Wochen geltenden Beschränkungen verkündete, machte auf Wunsch von der Leyens für Thunberg diese Ausnahme - bisher unbegründet.
Gerüchte, dass von der Leyen die 17-Jährige Schwedin mit einem millionenschweren Beratervertrag ausstatten will, wie sie es als Bundesverteidigungsministerin reichlich zu Lasten der deutschen Steuerzahler gemacht hat, wurden bisher nicht bestätigt.
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