VfB Stuttgart bekommt Millionenkredit von der KfW
VfB Stuttgart bekommt Millionenkredit von der KfW
Datum: 05.02.2021 - 11:59 Uhr
Der Spielerkader des Fußballbundesligisten VfB Stuttgart umfasst 31(!) Spieler. Die Einnahmen der Fußballabteilung aus der Trikotwerbung betragen für die laufende Saison genau 10 Millionen Euro. Hinsichtlich der Summen, die die Fußballtreter pro Saison einstreichen, halten sich fast alle Vereine sehr bedeckt, doch gehen Sportmedien derzeit davon aus, dass ein durchschnittlicher Bundesligaspieler etwa zwei Millionen Euro pro Jahr erhält. Topspieler streichen selbstverständlich noch deutlich mehr ein, aber in diese Kategorie stößt vom VfB kein Spieler vor. Dennoch wird der Kader schätzungsweise um die 50 Millionen Euro pro Jahr verschlingen. Weil man vor zwei Jahren aus der Bundesliga abgestiegen war, hatte man damals einen Verlust von etwa 30 Millionen Euro (Quelle: diverse Sportportale) hinnehmen müssen, die der Verein bisher nicht kompensieren konnte.
Statt aber jetzt die erforderlichen Maßnahmen hausintern zu treffen, um sich aus der finanziellen Misere zu befreien, nutzt man beim VfB - nach dem Vorbild anderer Unternehmen - die Corona-Krise als ideale Ausrede, um sich vom Steuerzahler helfen zu lassen; selbstverständlich, ohne den vorher zu fragen, ob er damit einverstanden ist.
Von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhält der VfB Stuttgart jetzt einen Kredit in Höhe von 25 Millionen Euro. Die KfW gehört zu 80 Prozent der Bundesrepublik Deutschland und zu 20 Prozent den Bundesländern. Die Bundesrepublik haftet für alle Verbindlichkeiten und Kredite der KfW - und der deutsche Steuerzahler haftet mit seinen Steuern dafür, dass der Bundesrepublik dieses Geld überhaupt zur Verfügung steht.
Für balltretende Millionarios stellt die Merkel-Regierung über die KfW Millionen zur Verfügung, Klein- und Kleinstunternehmer, Einzelbetriebe, Gastronomen, Friseure und was es da noch alles gibt, aber gehen leer aus oder man lässt sie am langen Arm verhungern. Noch immer warten etwa die Hälte all dieser Unternehmen auf die zugesagten Hilfen aus dem Vorjahr. Für die aber interessiert sich die Merkel-Regierung nicht.
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