Vernichter der deutschen Sparguthaben, EZB-Chef Mario Draghi, fünf Jahre im Amt

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Vernichter der deutschen Sparguthaben, EZB-Chef Mario Draghi, fünf Jahre im Amt
Datum: 02.11.2016 - 11:54 Uhr

Seit dem 01. November 2011 sitzt Mario Draghi auf dem Sessel des Chefs der Europäischen Zentralbank (EZB). Damals folgte er dem Franzosen Trichet, der nach acht Jahren aus dem Amt schied. Draghi wurde mit viel Vorschusslorbeeren bedacht. Viele hielten den Italiener für »den Besten, den Europa hat«, einen geldpolitischen Falken und damit Garant für Stabilität und Haushaltsdisziplin. So hieß es damals auf »tagesschau.de«.

Heute, nach fünf Jahren Amtszeit, ist von Lobeshymnen nicht viel übrig geblieben. Mit Draghi wird die Niedrigzinspolitik verbunden bleiben, die viele Sparguthaben vernichtet und Klein- und Kleinstsparer quasi enteignet. Der ehemalige Goldman-Sachs-Banker betreibt eine Geldvernichtungspolitik, um seinen Willen mit aller Macht durchzusetzen. Er will unbedingt, dass die Inflationsrate im Euroraum die Marke von zwei Prozent erreicht; dafür setzt er alle ihm zu verfügenden Mittel ein.

Er gängelt die Geldinstitute, die bei der EZB Guthaben anlegen, mit Negativzinsen.
Er lässt den 500-Euro-Schein verbieten; angelbich, um die organisierte Kriminalität zu bekämpfen.
Er senkt den Leitzins der EZB zwischenzeitlich auf Null Prozent, um mit »billigem Geld« den Markt zu überschwemmen.
Er lässt von seinem Institut Aktionen am Geldmarkt durchführen, die außerhalb der ursprünglichen Aufgabengebietes der EZB liegen.

Für deutsche Sparer, Anleger und sogar eine Vielzahl Politiker ist Draghi alles andere als ein guter Freund. Daher ist von Freude über dieses Jubiläum hier im Land wenig bis nichts zu spüren.

Eine Zusammenfassung der »Erfolgsgeschichte« Draghis bei »tagesschau.de«

Sven von Storch

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