Verbot von Rein-Bargeldlos-Geschäften in vielen Städten der USA eingeführt

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Verbot von Rein-Bargeldlos-Geschäften in vielen Städten der USA eingeführt
Datum: 05.04.2022 - 10:06 Uhr

Im Jahr 2019 verabschiedete der Stadtrat von Philadelphia ein neues Gesetz, das Geschäfte und Restaurants mit rein »bargeldlosen Aktivitäten« verbietet, in der Hoffnung, die Stadt für Amerikaner ohne Bankkonto zugänglicher zu machen. Seitdem muss jeder, der sich weigert, Bargeld in Philadelphia anzunehmen oder Schilder mit Anti-Bargeld-Botschaften aufzustellen, Geldstrafen von bis zu 2.000 US-Dollar pro Vorfall zahlen.

Georgia mit 10 Millionen Einwohnern könnte nun der erste Staat werden, der ein solches Verbot einführt, berichtet Fox 5 Atlanta. Nach einem Gesetzentwurf des Demokraten Mesha Mainor sollen in Georgien bargeldlose Geschäfte verboten werden. Es bleibt nun, das Gesetz abzugrenzen und zu definieren, welche Aktivitäten erfasst werden sollen.

Laut Daily Mail gibt es acht Millionen US-Bürger, die aus wirtschaftlichen oder sozialen Gründen kein Bankkonto haben. Kürzlich wurden auch mehreren Politikern innerhalb der Republikanischen Partei ihre Bankkonten gesperrt, nachdem sie beispielsweise Krieg und Einwanderung kritisiert hatten.

In Philadelphia kritisieren Banken und einige Unternehmen den Vorschlag und behaupteten, er verletze ihre Rechte. Doch die Politiker gaben nicht auf und das neue Gesetz wurde trotz der Proteste eingeführt.

Dieser Schritt zurück zum Bargeld gibt den Menschen ein Stück ihrer Freiheit zurück. Denn das Bargeld bedeutet Unabhängigkeit. In bar abgewickelte Geschäfte lassen sich von den Behörden und Institutionen weniger leicht kontrollieren. Für Schwab und Konsorten ist diese Entscheidung ein Rückschlag. Sie wollen das Bargeld vernichten, um die totale Kontrolle über die finanziellen Transaktionen zu erhalten.

Sven von Storch

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