USA stoppen Waffenhandel mit Ungarn

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USA stoppen Waffenhandel mit Ungarn
Datum: 15.06.2023 - 08:37 Uhr

Reuters berichtet, dass die Vereinigten Staaten einen Waffenhandel mit Ungarn über 735 Millionen US-Dollar als Strafe dafür stoppen, dass das Land Schwedens NATO-Beitritt noch nicht genehmigt hat. Jim Risch, der führende Republikaner im Auswärtigen Ausschuss des US-Senats, bestätigt, dass er den Waffenhandel wegen der Situation in Schweden blockiert: »Angesichts der mir und anderen im letzten Jahr gemachten Versprechen, dass diese Abstimmung stattfinden würde, und der Tatsache, dass es jetzt Juni ist und es immer noch nicht stattgefunden hat, habe ich beschlossen, dass der Verkauf neuer US-Militärausrüstung an Ungarn auf Eis gelegt wird«, sagt Jim Risch in einer Erklärung.

Der Senator fährt fort: »Ungarn sollte die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um Schweden den Beitritt zum Bündnis zu ermöglichen, und zwar so bald wie möglich.«

Nach US-Recht haben die Ausschüsse des Kongresses für auswärtige Angelegenheiten die Möglichkeit, Waffenverkäufe zu verzögern oder zu stoppen. Der geplante 735-Millionen-Dollar-Deal beinhaltete unter anderem den Verkauf von 24 Exemplaren des Raketenartilleriesystems Himars an Ungarn. Das ungarische Verteidigungsministerium erklärte jedoch in einer Erklärung, dass es noch immer nicht die Absicht habe, die Himars-Systeme zu kaufen, schreibt Reuters.

 

 

Sven von Storch

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