US-Transe als Armee-Sprecher in der Ukraine schon wieder abgesetzt

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US-Transe als Armee-Sprecher in der Ukraine schon wieder abgesetzt
Datum: 22.09.2023 - 10:20 Uhr

Die Ernennung einer Transe aus den USA zum Militärsprecher könnte als taktischer Geniestreich Kiews angesehen worden sein, das ständig mehr Geld und Waffen aus den kulturell marxistisch geprägten Ländern des Westens benötigt. Wir berichteten von der Ernennung – doch schon jetzt befindet sich das 46-jährige »Sarah Ashton-Cirillo«, wie es sich selbst nennt, in der heißen Luft.

In einem Video, das einer Horrorfilmversion einer nordkoreanischen Propagandasendung ähnelt, drohte Ashton-Cirillo letzte Woche »Propagandisten«, dass sie »gejagt« und »bestraft« würden: »Nächste Woche werden die Zähne der russischen Teufel noch heftiger knirschen und tollwütige Kiefer werden in unkontrollierbarer Wut zuschnappen, wenn die Welt sieht, wie einer der Lieblingspropagandisten des Kremls für seine Verbrechen büßt«, erklärte die Transe.

Der Schritt wurde als Androhung der Ermordung prorussischer Meinungsführer und Journalisten interpretiert. Und einer derjenigen, die auf die Kommentare der Transe reagierten, ist der republikanische US-Senator J.D. Vance. Vance hat einen Brief an US-Außenminister Anthony Blinken, Verteidigungsminister Lloyd Austin und die Direktorin des Nationalen Geheimdienstes Avril Haines geschickt. In dem Brief bringt er seine Besorgnis darüber zum Ausdruck, dass US-Ressourcen dazu verwendet werden, Gewalt oder die Androhung von Gewalt gegen Menschen, die ihre Meinung äußern, zu fördern. Er wies auch darauf hin, dass Kritiker der US-Ukraine-Politik – mit militärischer Unterstützung in Billionenhöhe – kategorisch als reine Propagandisten abgestempelt würden, darunter mehrere Präsidentschaftskandidaten und amerikanische Journalisten.

Die Territorialverteidigungskräfte der Ukraine geben nun bekannt, dass Ashton-Cirillos Aussagen nicht vorab von seinen Vorgesetzten genehmigt worden seien und dass es bis zu einer Untersuchung suspendiert worden sei. Als Ashton-Cirillo Vance vor den Ankündigung der Suspendierung erfuhr, behauptete es, dass die Ukraine keine Journalisten töte. Allerdings betonte es, dass »Propagandisten« keine echten Journalisten seien, sondern Kriegsverbrecher, die im Auftrag Putins Lügen verbreiteten und deshalb bestraft werden müssten.

 

 

Sven von Storch

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