US-Präsident Trump regt Verschiebung der Präsidentenwahl an
US-Präsident Trump regt Verschiebung der Präsidentenwahl an
Datum: 31.07.2020 - 12:02 Uhr
In den USA gibt es für die Stimmabgabe bei der Präsidentschaftswahl mehrere Optionen. Am bekanntesten dürfte die Präsenzwahl sein, bei der der Stimmberechtigte am Wahltag an dem für ihn zuständigen Wahllokal seine Stimme abgibt. Weil niemand verlässlich voraussagen kann, wie die Lage hinsichtlich der Corona-Pandemie im kommenden November in den USA sein wird, besteht zu befürchten, dass überdurchschnittlich viele Wähler diese Option für sich ausschließen.
Vor allem die US-Demokraten machen sich aktuell extrem stark für die Option der Briefwahl, die in den USA allerdings bisher deutlich weniger populär als die Präsenzwahl ist. Vor allem bei der Auszählung der Stimmen ist die Kontrolle schwierig, möglichen Betrugsversuchen sind Tür und Tor geöffnet. Dieses von Präsident Trump gegen die Briefwahl gehegte Misstrauen wird von vielen US-Amerikanern geteilt.
Hier in Deutschland sind bei den Wahlen in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Falschauszählungen, Betrugsversuche und mehrere vollendete Wahlbetrügereien aufgeflogen, fast immer bei den Briefwahlen und in der Regel zu Lasten der AfD. Das Misstrauen gegenüber der Briefwahl ist mehr als nur gerechtfertigt, auch wenn deutsche Mainstreammedien steif und fest zu behaupten versuchen, dass es dafür keine Gründe gebe.
In den USA gibt es für die Stimmabgabe aber noch eine kaum bekannte Option, die es in ähnlicher Form auch bei uns gibt. Die Wähler können nämlich bereits lange vor dem eigentlichen Wahltermin ihre Stimme persönlich abgeben. Hier in Deutschland ist das meist im Rathaus einer Gemeinde oder der Kreisstadt möglich. In den USA nennt sich diese Option »Absentee«. Man umgeht das Gedränge am Wahltag, nutzt dennoch im weitesten Sinne die Präsenzwahl - und vor allem werden diese Stimmen separat von den Briefwahlstimmen und unter strenger Beobachtung ausgezählt.
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