US-Präsident Trump kündigt Notfallgenehmigung für Durchbruch bei der Corona-Behandlung an
US-Präsident Trump kündigt Notfallgenehmigung für Durchbruch bei der Corona-Behandlung an
Datum: 24.08.2020 - 09:22 Uhr
Die für die Erforschung und Entwicklung eines Impfstoffs und Therapeutika geegen das Coronavirus zuständige »Food and Drug Administration (FDA)« arbeitet nicht so schnell, wie es sich US-Präsident Donald Trump wünscht. Er wirft der FDA vor, dass es bei dieser Arbeit politisch motivierte Verzögerungen in deren Reihen gibt und hat am vergangenen Sonntag selbst den Weg für eine weitere Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus frei gemacht.
Nach Rücksprache mit der FDA hat er eine Notfallgenehmigung für die Verwendung von Rekonvaleszentenplasma erteilt, »ein großer Durchbruch«, so Trump. »Dies ist eine leistungsstarke Therapie, die sehr starke Antikörper aus dem Blut von genesenen Patienten generiert, um Patienten zu behandeln, die mit einer aktuellen Infektion kämpfen«, sagte Trump und fügte hinzu, dass die Zulassung »den Zugang zu dieser Behandlung erweitern wird.«
»Auf der Grundlage der Wissenschaft und der Daten hat die FDA die unabhängige Feststellung getroffen, dass die Behandlung sicher und sehr effektiv ist«, so Trump. In diesem Zusammenhang forderte er alle wiedergenesenen COVID-19-Patienten in den USA auf, ihr Blutplasma zu spenden.
Ganz neu ist diese Form der Therapie in den USA nicht. Mehr als 64.000 Patienten haben landesweit rekonvaleszentes Plasma erhalten, meist um Infektionen von Grippe und Masern antelle einer Impfung abzuwehren. Auch die FDA stimmt mit der Notfallgenehmigung zur Plasmabehandlung überein, da, so ein Sprecher, »die Vorteile dieser Behandlung die bekannten und potenziellen Risiken des Produkts überwiegen und da es keine adäquaten, zugelassenen und verfügbaren alternativen Behandlungen gibt.«
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