US-Präsident Donald J. Trump hat erstes Jahr seiner Amtszeit zurückgelegt
US-Präsident Donald J. Trump hat erstes Jahr seiner Amtszeit zurückgelegt
Datum: 18.01.2018 - 08:27 Uhr
Für die deutschen Medien und die meisten Vertreter der Altparteien sitzt die Wunde, dass die von ihnen favorisierte und unterstütze Hillary Clinton bei der Wahl zum US-Präsidenten grandios gegen Donald Trump scheiterte noch immer sehr tief. Sie lassen keine Gelegenheit aus, Trumps Politik zu kritisieren und ihn persönlich zu diffamieren und diskreditieren. Hier in Deutschland kommt er bei diesen Medien und dem gesammelten Polit-Establishment schlecht weg. Wirft man jedoch einen Blick auf die Menschen, deren Präsident er ist, also auf die US-Amerikaner, und fragt dort nach, so ist das Bild schon gleich ein ganz anderes. Es sei denn, bei dem oder der Befragten handelt es sich ebenfalls um eine Person aus dem dortigen Polit-Establishment.
Trump hatte zwei Schlagworte, die seinen Wahlkampf bestimmten: »America first« und »Make America great again«. Bezüglich des ersten Punktes hat er bei all seinen Entscheidungen bisher konsequent Wort gehalten. Egal, um welchen Bereich es sich auch handelt, Trump achtet stets darauf, dass seine Entscheidung respektive Richtungsstellung für die US-Amerikaner von Vorteil ist. Insbesondere mit seiner Wirtschafts- und Innenpolitik stößt er hin und wieder seine Nachbarn oder andere Länder vor den Kopf. Doch das ist ihm relativ egal. Die Zahl der Jobs in den USA ist gestiegen, die Börse boomt und durch die restriktivere Einwanderungspolitik erhöht Trump das Sicherheitsgefühl seiner Landsleute. Das zählt.
So richtig groß sind die USA auch nach einem Jahr Trumpscher Präsidentschaft noch nicht. An manchen Ecken hakt es doch noch erheblich im Getriebe. Vor allem das Thema mit der Gesundheitsreform dürfte Trump immer noch schwer im Magen liegen. Statt einem schlüssigen eigenen Programm zur Ablösung von »Obamacare«, wie angekündigt, kam da bisher wenig substanzielles aus den Reihen Trumps. Auch das ständige Gezanke mit dem Diktator Nordkoreas ist keine wirklich große Leistung.
Summiert man Plus und Minus miteinander, so stellt man fest, dass Trumps Präsidentschaft wesentlich besser ist, als man es hierzulande seitens der Medien und dem Polit-Establishment den Menschen gerne unterjubeln möchte. Denn die, deren Präsident er ist und deren Meinung eher relevant für Trump ist als die von irgendwelchen Medien oder Politikern aus respektive in Deutschland, bewerten ihn überwiegend positiv. Nicht gerade euphorisch, aber eben doch positiv.
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