US-Medien verbreiten Fake News über Invasion
US-Medien verbreiten Fake News über Invasion
Datum: 17.02.2022 - 08:57 Uhr
Für David Arakhamia sind die von der Biden-Administration und westlichen Medien verbreiteten angeblichen russischen Invasionspläne »offensichtlich falsche Nachrichten«. Das hat er in einem Interview auf dem Fernsehsender 1 + 1 angekündigt, berichtet The New Voice of Ukraine. Diese Aussagen sind besonders bemerkenswert, denn Arakhamia ist nicht nur der Fraktionsvorsitzende seiner Partei in der Rada, dem ukrainischen Parlament, sondern seine Partei stellt die Regierung.
Er verglich die Rolle der amerikanischen Medien mit der russischen Propaganda und erklärte, er glaube, dass die »Panikphase« der Krise in wenigen Wochen vorbei sei. »Ich denke, wenn diese Phase in zwei oder drei Wochen vorbei ist, sollten wir rückblickend analysieren, wie große, sehr bekannte Medien begannen, Informationen schlimmer zu verbreiten als Olga Skabejewa und Wladimir Solowjow«, sagte Arakhamia. Skabejeva und Solovyov sind zwei Putin-freundliche russische Fernsehprofile.
»Offensichtlich gefälschte Nachrichten in CNN, Bloomberg, Wall Street Journal und vielen anderen westlichen Medien - wir müssen das studieren, weil es Teil eines hybriden Krieges ist«, fuhr David Arakhamia fort. Der ukrainische Fraktionsvorsitzende erklärte weiter, dass es in der Krise darum gehe, dass die Russen versuchen, ein neues Sicherheitsabkommen zu erreichen, und dass die Ukraine nur als Schachfigur in diesem Spiel benutzt werde, um Verhandlungspositionen zu erlangen.
Laut David Arakhamia wird die ohnehin angespannte ukrainische Wirtschaft von Gerüchten hart getroffen. Diese immer wieder aufkommenden Gerüchte um eine bevorstehende russische Invasion in der Ukraine »kosteten das Land jeden Monat zwei bis drei Milliarden Dollar«, sagte er.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment