US-Gesundheitsbehörde CDC veröffentlicht Liste der tödlichen Krankheitsfälle

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US-Gesundheitsbehörde CDC veröffentlicht Liste der tödlichen Krankheitsfälle
Datum: 10.11.2021 - 10:15 Uhr

Ja, Berichten über tödliche Krankheiten haftet oftmals ein morbider Klang an. Dennoch ist es gelegentlich unerlässlich, genau darüber zu berichten. Das hat die US-Gesundheitsbehörde CDC getan und eine Liste der tödlich verlaufenden Krankheitsfälle weltweit pro Tag veröffentlicht.

Weit oben auf dieser Liste stehen die Todesfälle von an Tuberkulose erkrankten Menschen. Pro Tag sterben 3.014 Menschen an dieser Krankheit. Es folgen die Erkrankungen an Hepatitis B (2.430 Todesfälle pro Tag) und Lungenentzündung (2.216 Todesfälle pro Tag). Am HIV-Virus (Aids) versterben 2.110 Menschen pro Tag, an Malaria 2.002 und an Shigella, einer Durchfallerkrankung, 1.644 Menschen.

Es folgen tödliche Verläufe bei Erkrankungen durch das Rotavirus, saisonale grippale Infekte, Erkrankungen durchdas Norovirus, Keuchhusten, Typhus, Cholera, Meningitis, Masern und Tollwut sowie durch Gelbfieber.

Erst danach folgen die durch das Covid-19-Coronavirus hervorgerufenen Erkrankungen, die pro Tag zu 56 Todesfällen weltweit führen. An der Leishmaniose, eine Infektionskrankheit, die durch Mückenstiche übertragen wird, versterben pro Tag mit 55 Menschen fast genau so viele. Allerdings ist diese Erkrankung in Deutschland nur Fachmedizinern bekannt, weil sie in unseren Breitengraden zur Zeit so gut wie nicht vorkommt.

Gegen Tuberkulose, der Krankheit mit den meisten Opfern, gibt es eine Impfung, die seit Jahrzehnten erforscht ist. In Deutschland wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland eingeführt, 1998 hat die STIKO entschieden, eine Tuberkuloseimpfung in Deutschland nicht mehr zu empfehlen. Und das, obwohl jeden Tag über 3.000 Menschen an ihr versterben.

Aber eine Impfung mit Impfstoffen, deren Erforschung maximal 18 Monate erfolgt ist und für die keinerlei Langzeitstudien vorliegen, gegen eine Krankheit, der pro Tag ein Bruchteil der Tuberlose-Erkrankten zum Opfer fällt, wird propagiert, als würde sie zum Kollaps der Menschheit führen.

Mainstreammedien und selbst ernannte »Faktenchecker« versuchen verzweifelt, diese Zahlen mit dem Hinweis auf angeblich fehlende Aktualität zu korrigieren und zu relativieren. Die Erhebung ist retrospektiv, also weist Zahlen der Verangenheit auf. Aktuell ist die Zahl der im Zusammenhang mit dem Corona-Virus stehenden Todesfälle tatsächlich angestiegen, liegt aber immer noch weit unter der Letalität anderer Krankheiten.

Sven von Storch

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