US-Geheimdienste_ Moskau hat Informationen, um Trump zu erpressen
US-Geheimdienste_ Moskau hat Informationen, um Trump zu erpressen
Datum: 11.01.2017 - 07:57 Uhr
Laut einem Bericht von »Spiegel online« haben nacheinander CNN, die New York Times, die Washington Post und das Wall Street Journal Meldungen veröffentlicht, wonach die Geheimdienste des Landes den kommenden US-Präsidenten Donald Trump davor gewarnt hätten, dass Russland angeblich »kompromittierendes Material« über ihn besitze, um ihn »zu erpressen«.
Das Material sei zwar »unverifiziert«, würde aber dennoch »so explosiv« sein, dass man seitens der Geheimdienste sich gezwungen war, nicht nur Trump sondern auch den scheidenden Präsidenten Obama sowie den Kongress zu unterrichten. Die Daten hätten nicht die Amerikaner selbst gesammelt, sondern seien ihnen aus einer britischen Quelle zugestellt worden, heißt es in den Berichten.
Zu dem »kompromittierenden Material« gehören unter anderem auch nun veröffentlichte Meldungen, wonach Trump während der heißen Phase des Wahlkampfs regelmäßige Kontakte zu Moskau unterhalten habe; eine Tatsache, die Trump zu keinem Zeitpunkt je in Abrede gestellt hatte. Ganz im Gegenteil - ein Schwerpunkt seines Wahlkampfs war die zukünftige Verständigung zwischen Moskau und Washington, um unter anderem gemeinsam einen effektiven Kampf gegen den Terror von IS/DAESH führen zu können.
Donald Trump selbst kommentierte diese Vorgänge in der von ihm bekannten direkten Art über Twitter: »FAKE NEWS - A TOTAL POLITICAL WITCH HUNT!«
Mit den Worten der »totalen politischen Hexenjagd« hatte er auch die Berichte über angebliche von Russland durchgeführte Hackerangriffe auf die Demokratische Partei und deren Vertreter während des Präsidentschaftswahlkampfes kommentiert. Berichte, für die nach wie vor kein einziger belastbarer Beweis vorliegt.
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