US-Evangelikale und Freikirchen stehen hinter Trump
US-Evangelikale und Freikirchen stehen hinter Trump
Datum: 16.10.2020 - 08:17 Uhr
Anders als in Deutschland spielt die Amtskirche in den USA eher einer untergeordnete Rolle. Daher ist es wenig verwunderlich, dass die größte Glaubensgemeinschaft in den USA mit knapp 30 Prozent Anteil an der Gesamtbevölkerung der USA den Evangelikalen respektive den Freikirchen angehört. Die Katholiken kommen auf knapp 24 Prozent, die Anhänger der protestantischen Amtskirchen - in den USA »Mainline«-Kirche genannt - kommen auf 18 Prozent. Zum Vergleich: der Anteil der Muslime an der Gesamtbevölkerung der USA kommt mit Mühe über die Ein-Prozent-Marke. Ein beachtlicher Anteil der kriminellen und gewaltbejahenden BLM-Milizionäre sind bekennende Muslime.
Die Evangelikalen respektive Freikirchenmitglieder sind in der überwältigend großen Mehrheit Anhänger des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump. Lediglich die Minderheit der Linksevangelikalen dürfte für den Sozialisten Joe Biden votieren. Ex-US-Präsident Jimmy Carter ist unter anderem Mitglied der »Evangelical left«. Doch vor allem im Süden der USA, wo sich fast die Hälfte der Bevölkerung als als Anhänger evangelikaler Kirchen oder Bewegungen zugehörig erklärt, dürfte Donald Trump sicher punkten.
Wie stark diese Verbundenheit ist, zeigte sich bei der Spendenaktion eines evangelikalen TV-Senders. Jede eingehende Spende konnte mit einem kleinen Gebetswunsch versehen werden. Über und über wurden Gebete für das Land erwünscht, für den Präsidenten Donald Trump und für seine Wiederwahl. Für den Sozialisten Joe Biden hingegen wurde kein Gebet erwünscht.
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