Unrühmliches Ende für die Lernmethode Schreiben nach Gehör

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Unrühmliches Ende für die Lernmethode Schreiben nach Gehör
Datum: 29.03.2019 - 11:42 Uhr

Was Hänschen nicht lernt, lernt der Hans nimmermehr. Hätten Bildungspolitiker diese einfache Volksweisheit beherzigt, wäre Generationen von Grundschülern die völlig unzulängliche, didaktisch geradezu fahrlässige Methode »Schreiben nach Gehör« erspart geblieben. Beim Schreiben nach Gehör bringen Schüler ab der 1. Klasse die Wörter nach Gefühl zu Papier, eine Korrektur durch den Lehrer erfolgt nicht, um den Schüler nicht zu »entmutigen«.

Nun kehrt eine rettungslos der Reformeritis verfallene Bildungspolitik dieser Methode reumütig den Rücken. Zuvor hatte nämlich eine Bonner Studie ans Licht gebracht, was viele aufmerksame Eltern schon längst gewußt haben dürften: Die Methode gibt klar »Hinweise, dass Schreiben nach Gehör nicht zu der angestrebten Rechtschreibkompetenz der Schüler führt.« Das Fazit der Bonner Studie, die für ihre Untersuchung den Rechtschreibstand von 3000 Grundschülern anhand unterschiedlicher Schreiblernmethoden abgefragt hat, ist geradezu vernichtend. So vernichtend, daß die nordrhein-westfälische Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) angekündigte, »Schreiben nach Gehör« als Unterrichtsmethode zu verbieten.

Gastbeitrag der Initiative Familien-Schutz

Sven von Storch

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