Umstieg auf regenerative Energie in Schweden grandios gescheitert

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Umstieg auf regenerative Energie in Schweden grandios gescheitert
Datum: 05.02.2021 - 11:08 Uhr

Es ist ein Rückschlag für alle verblendeten, sich dem (Zwangs-)Umstieg auf regenerative Energien unreflektiert verschrieben habenden Utopisten weltweit. Ausgerechnet in Schweden, der Heimat von Klima-Greta Thunberg, ist dieser Zwangsumstieg grandios gescheitert. Damit die landesweite Stromversorgung garantiert bleibt, ging am heutigen Morgen in Karlshamn ein Ölkraftwerk ans Netz.

Die tiefen Temperaturen haben landesweit für einen starken Anstieg des Stromverbrauchs gesorgt (wo ist eigentlich die Klimaerwärmung, wenn man sie braucht?), schreibt Sveriges Radio auf seinen Seiten im Netz. Durch den Kälteeinbruch kam es zu einem neuen Rekord beim Stromverbrauch. Da aufgrund des eisigen Windes die Windkraftwerke aus Sicherheitsgründen abgestellt werden mussten, bestand die unmittelbare Gefahr eines Stromausfalls, eines Blackouts. Das wäre bei den gegenwärtigen Temperaturen lebensbedrohlich.

Um diese Gefahr zu verhindern und um zu garantieren, dass die landesweite Stromversorgung intakt bleibt, ging heute Morgen das Ölkraftwerk in Karlshamn ans Netz. Das Kraftwerk wurde ursprünglich in der Zeit von 1969 bis 1973 fertiggestellt und absolvierte seitdem störungsfrei seinen Dienst. Nach dem (Zwangs-)Umstieg Schwedens auf regenerative Energien wurde Karlshamn mehr oder minder stillgelegt, man dachte sogar laut über einen Rückbau des 335 MW Strom produzierenden Kraftwerks nach.

Jetzt rettet das Ölkraftwerk der Regierung Löfven - zumindest vorübergehend - noch einmal den Platz am Regierungstisch. Denn wenn es etwas gibt, für das die Schweden kaum Toleranz haben, dann ist es, wenn es bei ihnen in der dunklen und kalten Jahreszeit draußen auf einmal auch in den Wohnungen dunkel und kalt ist.

Sven von Storch

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