Umsatz des Einzelhandels bricht massiv ein

Veröffentlicht:

Umsatz des Einzelhandels bricht massiv ein
Datum: 03.08.2022 - 10:35 Uhr

Die Berliner Ampel mit Scholz, Habeck und Lindner an der Spitze macht momentan so ziemlich alles falsch, was sie falsch machen  kann; wenn sie hin und wieder überhaupt etwas macht. In der Energiepolitik fährt sie das Land mit hohem Tempo vor die Wand, in der Gesundheitspolitik darf das »Ein-Mann-Panik-Orchester« (Zitat eines deutschen Kabarettisten) ein Weltuntergangszenario nach dem anderen fabulieren und in der Wirtschaftspolitik schießt man mit den gegen Russland verhängten Sanktionen ein Eigentor nach dem anderen.

Die von der Ampel eingebrockte Suppe müssen - wie so oft - Otto Normalbürger und Lieschen Müller ausbaden. Denn nicht mehr nur in der Gesundheitspolitik wird der Panik-Modus seitens der Ampel zum Normalfall, sondern auch in der Energiepolitik verfällt Habeck von einer Panik-Attacke in die nächste. Kalt wird der Winter und geduscht darf nicht mehr werden. Gas müsse gespart werden, koste es, was es wolle. Dabei bestehen zahlreiche Lösungsmöglichkeiten; ein Stichwort: Nordstream 2. Davon will Habeck aber nichts hören (dürfen).

In der Wirtschaftspolitik stolpert und stottert Lindner stümperhaft vor sich hin. Lösungen für die Familie Mustermann hat auch er nicht anzubieten. Ergo treffen die sich im Stich gelassen fühlenden Bürger selbst ihre Entscheidungen und versuchen, das bisschen Geld, das ihnen nach Abzug von Steuern, Abgaben und sonstigen staatlichen Zugriffen im Geldbeutel verbleibt, so gut es geht zusammen zu halten. Das führte im vergangenen Juni dazu, dass der Umsatz im Einzelhandel um real (also von der Preissteigerung bereinigt) um 8,8 Prozent im Vergleich zum Juni 2021 einbrach. Das ist der höchste Rückgang seit 1994.

Schuld daran seien laut einem Beitrag bei tagesschau.de unter anderem die gestiegenen Preise. Die waren bei den Lebensmitteln im vergangenen Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat um über zwölf Prozent gestiegen. Eine Änderung ist nicht in Sicht. »Das sogenannte Konsumbarometer des HDE fiel zum Monatsbeginn auf ein Allzeittief. Auch in den kommenden Monaten sei mit einer schwachen Konsumstimmung zu rechnen, teilte der Verband mit« heißt es in dem Beitrag.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.