Übertriebene politische Korrektheit beschert Google große Verluste
Übertriebene politische Korrektheit beschert Google große Verluste
Datum: 28.02.2024 - 09:01 Uhr
Der KI-Dienst Gemini wurde kürzlich gestartet. Das Programm erwies sich schnell als politisch so korrekt, dass es sich weigerte, weiße Menschen überhaupt abzubilden – und aufgrund der großen Aufmerksamkeit beschloss Google, das Bildgenerierungstool anzuhalten, um das Problem zu beheben. Der KI-Dienst von Google stellt Wikinger als Afrikaner dar, wurde jetzt aber gezwungen, einen Rückzieher zu machen: Der Skandal hat deutliche Auswirkungen auf den Aktienmarkt.
Am Montag, dem ersten Handelstag nach den skandalösen Schlagzeilen vom Wochenende, fielen die Aktien von Googles Mutterkonzern Alphabet um 4,4 Prozent. Die Gegenreaktion auf den anti-weißen Chatbot könnte die Besorgnis der Öffentlichkeit schüren, dass Google »eine unzuverlässige Quelle für KI« sei, sagte Ben Reitzes, Analyst bei Melius Research, in einer Mitteilung an die Anleger. Am Dienstag blieb die Alphabet-Aktie auf dem gleichen niedrigen Niveau wie am Montag.
Das völlig überdreht politisch korrekte Programm hat nicht nur Wikinger zu Negern mutieren lassen, sogar George Washington, der große alte weiße Mann der USA, wird von Gemini als Schwarzer dargestellt. Das mag zwar politisch korrekt sein, hat allerdings mit den Tatsachen überhaupt nichts zu tun.
Wobei sich die politisch Überkorrekten in den USA aktuell ohnehin in ihren absurden Ein- und Ausfällen zu überschlagen scheinen. Die griechisch-stämmige Kleopatra VII. (also DIE Kleopatra) wie auch der Berber Hannibal (der mit den Elefanten) mutierten ebenfalls zu Schwarzafrikanern. Das aber sorgte sowohl in Ägypten wie auch in Tunesien für jede Menge Verdruss. Der geschichtsverfälschende Sender, dem dieser Unsinn einfiel, wurde in Ägypten vom Netz genommen.
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