Über 5.000 Teilnehmer beim gestrigen Medienmarsch
Über 5.000 Teilnehmer beim gestrigen Medienmarsch
Datum: 02.08.2022 - 11:30 Uhr
Für die »Woche der Demokratie« haben in Berlin die Initiatoren von »Wirsindviele« jeden Tag Veranstaltungen angesetzt. Am gestrigen Montag gab es eine Kombination aus einem »Medienmarsch« an den Gebäuden von ARD, ZDF, Tagesspiegel, taz und Springer vorbei mit dem sich ansschließenden Montagsspaziergang. Laut Polizeiberichten lag die Teilnehmerzahl bei über 5.000; wer die Besonderheiten der politisch vorgegebenen Zählweise der Berliner Polizei kennt, wird schnell darauf kommen, dass die tatsächliche Teilnehmerzahl deutlich größer gewesen ist. Die friedlich protestierenden Kritiker von Corona-Zwangsmaßnahmen und diverser anderer illegaler Grundrechtseinschränkungen und -aushebelungen durch die Regierenden auf allen Ebenen wurden - ganz im Gegensatz zu Veranstaltungen der Vergangenheit - diesmal nicht von militäristisch aufgerüsteten Schlägertruppen der Polizei behindert. Der Wechsel beim Innensenat scheint zumindest in dieser Hinsicht ein erster Schritt zurück zur Rechtsstaatlichkeit in Berlin zu sein.
»Wirsindviele« hat für heute einen Runden Tisch im Marx-Engels-Forum angekündigt sowie die täglich stattfindende friedliche Demonstration vor dem Reichstagsgebäude. Schwerpunkte aller Veranstaltungen ist nicht nur die Forderung nach Rückkehr zu Demokratie, Freiheits- und Menschenrechten in diesem Land, sondern vor allem auch eine Abkehr von der Kriegshetze und -rhetorik gegen Russland. Dem Wahnsinn, Deutschland in einen Krieg zu führen, müsse ein Ende gesetzt werden. Wenn es die Politiker nicht können oder wollen, dann hat das Volk seinen Willen zu Frieden und Verständigung auf den Straßen auzudrücken, so einige Teilnehmer.
Weitere Veranstaltungen hier: Wirsindviele
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment