Über 1.000 Strafanzeigen gegen Merkel bei Bundesanwaltschaft eingegangen
Über 1.000 Strafanzeigen gegen Merkel bei Bundesanwaltschaft eingegangen
Datum: 31.08.2017 - 08:56 Uhr
In den meisten deutschen Mainstreammedien wird aktuell darüber berichtet, dass ein mutmaßlich gelangweilter ehemaliger Bundesrichter Strafantrag gegen Alexander Gauland gestellt habe. Ein einziger Strafantrag ist den Medien tatsächlich eine Erwähnung wert. Ein Schelm, der Arges dabei denkt, dass Ziel dieses Strafantrags ein AfD-Politiker ist.
Fast völlig vergessen wird, dass seit dem 04. September 2015, dem Tag, als Merkel rechts- und gesetzwidrig die Personenkontrollen an den deutschen Grenzen abschaffte, mehr als 1.000 Strafanträge gegen Merkel wegen Hochverrats gestellt wurden. Diese Zahl an Anzeigen ging bei der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe ein, die Immunität Merkels jedoch verhinderte eine weitere Verfolgung der Vorwürfe.
Von diesen Umständen berichtete lediglich eine regionale Zeitung (Mannheimer Morgen), bevor sie nun nach und nach auch von überregionalen Medien aufgegriffen wird. Mehr als 1.000 Strafanzeigen gegen den wichtigsten politischen Entscheidungsträgern dieses Landes, noch dazu wegen Hochverrat, ist den deutschen Mainstreammedien keine Erwähnung wert; da muss erst ein regionales Blättchen aktiv werden und diese Leute auf solche Dinge hinweisen.
Aber ein ehemaliger Bundesrichter, der nun EINE Strafanzeige gestellt hat, schafft es durch den gesamten Blätter- und Medienwald der Republik. Weil er sich als Ziel seiner Attacke einen AfD-Politiker ausgesucht hat. Für eine Wortverwendung, die Johannes Kahrs, Mitglied des Bundestages und SPD-Mitglied bereits 2013 in Richtung Merkel genutzt hatte und die die mehrfach umbenannte SED bei einer Demonstration im Oktober 2015 den »besorgten Bürgern« entgegen gehalten hatte. Aber weil die Urheber in beiden Fällen keine AfD-Politiker waren, wurden diese Dinge selbstverständlich medial nicht ausgeschlachtet. Wie schon erwähnt: ein Schelm, der Arges dabei denkt.
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