Türkische Migranten terrorisieren schwules Pärchen
Türkische Migranten terrorisieren schwules Pärchen
Datum: 05.12.2019 - 10:46 Uhr
Liest man hierzulande Meldungen über Hakenkreuzschmierereien, so sind die Mainstreammedien und Altparteienpolitiker in der Regel schnell dabei, völlig unreflektiert vom Erstarken des Rechtsextremismus zu schwadronieren und fast schon pathologisch, also zwanghaft, mehr Mittel für den Kampf gegen Rechts zu fordern. Doch schaut man einmal genauer hin, so stellt sich sehr oft heraus, dass jene Schmierfinken so ganz und gar nichts mit »Rechts« zu tun haben. Auch die von Altparteien und Mainstreammedien herbei beschworene Homophobie ist in dem sogenannten »rechten Spektrum« weit weniger verbreitet als es die Schreiberlinge und Lautsprecher den Menschen hierzulande gerne weismachen wollen.
Das Beispiel von Manuel und Danny, einem schwulen Pärchen aus Köln, dient nur beispielhaft dafür, wo die wirklichen Probleme liegen. Die beiden Männer sind seit elf Jahren ein Paar, seit einem halben Jahr verheiratet. Als sie von ihrer Hochzeitsreise nach Island zurückkamen, erlebten sie eine erste böse Überraschung, die aber lediglich den Auftakt einer seitdem anhaltenden Tortur darstellen sollte: im Hausflur und an der Tür waren Hakenkreuzschmierereien hinterlassen worden.
Sobald sie einzeln oder auch gemeinsam die Wohnung verlassen, hagelt es Beleidigungen unterster Kategorie, teilweise kam es zu körperlichen Angriffen, Schlägen, Tritten und Spuckattacken, wobei einmal sogar ein massiver Ziegelstein in Richtung des älteren Manuel geworfen wurde.
Täter sind in der Nachbarschaft wohnende junge Migranten mit türkischem Hintergrund. Sie machen massiv Jagd auf die beiden Männer, passen sie richtiggehend ab. Der jüngere Danny traut sich nicht einmal mehr aus der Wohnung, um den Müll herauszubringen. Als jetzt ein Brief im Haus verteilt wurde, in denen den beiden Männern mit dem Tod gedroht wurde, hat sich der Staatsschutz eingeschaltet. Dennoch ist das Ende des Leidenswegs für Manuel und Danny noch nicht zu Ende - schließlich leben sie ja immer noch in der Wohnung, in deren Nachbarschaft sich die intoleranten, homophoben und offensichtlich gemeingefährlichen jungen Migranten mit türkischen Wurzeln leben.
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