Trump wirft britischer Labour-Partei ausländischen Wahleinfluss vor
Trump wirft britischer Labour-Partei ausländischen Wahleinfluss vor
Datum: 23.10.2024 - 11:13 Uhr
Der Beschwerde zufolge handelte Labour angeblich zugunsten von Kamala Harris. Die Akte bezieht sich auf Medienberichte über Kontakte zwischen Labour und der Harris-Kampagne sowie auf Labour-Aktivisten, die angeblich in die Vereinigten Staaten gereist sind, um an der Wahlkampfarbeit teilzunehmen, bei denen es sich nach Angaben der Trump-Kampagne um illegale Spenden ausländischer Staatsangehöriger handelt.
Laut BBC News hat man weder seitens der Labour-Partei noch seitens der Sozialisten um Harris einen offiziellen Kommentar zu den Vorwürfen abgegeben.
In ihrer Einreichung hob die Trump-Kampagne auch einen inzwischen gelöschten LinkedIn-Beitrag der Labour-Mitarbeiterin Sofia Patel hervor, in dem sie erwähnte, dass »fast 100« Labour-Mitglieder für den Wahlkampf in wichtige US-Bundesstaaten reisen würden. Es wird vermutet, dass diese Kontakte gegen die Regeln für ausländische Spenden bei US-Wahlen verstoßen würden. Ausländische Staatsangehörige dürfen sich ehrenamtlich an US-Kampagnen beteiligen, solange sie kein Entgelt erhalten.
Die Beschwerde zieht Vergleiche mit einem internationalen Programm im Jahr 2016, bei dem die Australian Labor Party (ALP) Delegierte entsandte, um Bernie Sanders‘ Wahlkampf zu unterstützen. Gegen die Partei und die Wahlkämpfer wurden jeweils Zivilstrafen in Höhe von 14.500 Dollar verhängt.
Die jetzigen Reisen der Labour-Aktivisten sollen angeblich nicht von der Partei organisiert oder finanziert werden, heißt es aus nicht näher definierten Quellen. Allerdings hatte Patel in dem in der Zwischenzeit gelöschten Beitrag geschrieben, dass »weitere Plätze« verfügbar seien und dass »wir uns um Ihre Unterbringung kümmern werden.«
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment