Trump streicht Gelder für Abtreibungsbefürworter
Trump streicht Gelder für Abtreibungsbefürworter
Datum: 24.01.2017 - 08:37 Uhr
Am gestrigen Montag unterzeichnete der US-Präsident einen Erlass, wonach es zukünftig für außerhalb der USA ansässige Organisationen von Abtreibungsbefürwortern keine Steuermittel aus dem US-Haushalt geben wird. Die 1984 von Ronald Reagan unter dem Titel »Mexico City Policy« ins Leben gerufene und von Obama außer Kraft gesetzte Regelung wurde somit von Trump wiederhergestellt.
Mit der und durch die »Mexico City Policy« werden alle außerhalb der USA ansässigen regierungsunabhängigen Organisationen, die Finanzmittel aus dem US-Staatshaushalt erhalten, verpflichtet, die Förderung der Abtreibung und von Schwangerschaftsabbrüchen zu unterlassen. Eine Verbreitung der These, Abtreibung sei eine Methode der gezielten Familienplanung, soll so nicht mehr erfolgen können.
In einem Bericht der »New York Post« heißt es, dass Trumps Unterzeichnung zu keinem passenderen Zeitpunkt hätte erfolgen können. In wenigen Tagen findet der jährliche »Marsch für das Leben« in Washington statt. Die Präsidentin der US-amerikanischen Studentenverbindung »Students for Life of America«, Kristan Hawkins, begrüßte in einer Stellungnahme die Entscheidung Trumps.
Dies sei ein großartiger Start in die Trump-Präsidentschaft, sagt Hawkins, und sie hoffe, dass dies nur der Beginn der finanziellen Begrenzung von Gruppen wie "Planned Parenthood" sei. Es markiere zudem das Ende einer Politik, die amerikanische Steuerzahler gezwungen hat, eine Branche zu finanzieren, »die Hunderttausende unschuldiger Leben im Jahr beendet und Frauen irreparabel schädigt.«
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