Tom Schreiber (SPD) will Polizisten mit politischem Druck auf Gender-Ideologie trimmen

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Tom Schreiber (SPD) will Polizisten mit politischem Druck auf Gender-Ideologie trimmen
Datum: 23.07.2019 - 10:03 Uhr

Die Regenbogenfahne, wie sie heute von der schwul-lesbischen Queer-Transgender-und-was-noch-alles-Gemeinde als ureigene Erfindung stolz vor sich her getragen und bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit als Symbol für eine neue Ideologie von diesen Gruppen geradezu missbraucht wird, ist eine uralte Erfindung und stand ursprünglich für alles andere als angebliche Toleranz und Friedfertigkeit. In den deutschen Bauernkriegen tauchte die Regenbogenfahne erstmals auf, stand als Zeichen einer neuen Zeit und der Hoffnung und Veränderung. Sogar bei den Inkas wurde die Regenbogenfahne als Stammeszeichen genutzt und die erste armenische Republik (von 1918 bis 1923) hatte sie als Staatsflagge. Heute zeigt die armenische Staatsflagge nur noch die drei Grundfarben rot, gelb und blau. 

Auf Umwegen (Friedensbewegung, Kernkraftgegnern und so weiter) erhielt die Regenbogenfahne dann Einzug in die LIBQTETC-Bewegung, allerdings lediglich mit sechs Farben und in der Reihenfolge auf den Kopf gestellt.

Diese Flagge wird derzeit wegen des Christopher Street Days in Berlin an öffentlichen Gebäuden gehisst. Der Senat macht gezielt Symbolpolitik für Menschen mit einer bestimmten sexuellen Ausrichtung. Faktisch verstößt der Senat damit gegen das Neutralitätsgebot. Entsprechend waren auch die Reaktionen in den sozialen Netzwerken. Vor allem viele Polizisten kritisieren wegen des Verstoßes gegen das Neutralitätsgebot das Hissen der Regenbogenfahne vor den Stationen und Revieren.

Die Polizisten haben aber ihre Rechnung ohne Tom Schreiber von der Berliner SPD gemacht. Der nämlich fährt gleich ganz schwere Geschütze in Twitter auf: Polizisten, die diesen Verstoß gegen das Neutralitätsgebot kritisieren, sollen aus den sozialen Netzwerken namentlich an ihn gemeldet werden. Er wolle dann höchstpersönlich um diese Polizisten "kümmern", schreibt Tom Schreiber in Twitter.

Tom Schreiber von der SPD Berlin, will also das Denunziantentum nach alten Stasi- und Gestapo-Methoden aufleben lassen. Ein lupenreiner Demokrat, der die Drecksarbeit anderen überlassen will - um hinterher behaupten zu können, er habe von nichts gewusst oder habe alles gar nicht so gemeint. 

Sven von Storch

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