The Telegraph_ Krieg kommt. Zeit für Business mit China ist zu Ende
The Telegraph_ Krieg kommt. Zeit für Business mit China ist zu Ende
Datum: 04.12.2023 - 10:56 Uhr
Die internationale Presse und die Strategen in den USA und der NATO sehen die Lage in China kritischer und gefährlicher als je zuvor. Der britische Telegraph titelt: »Krieg kommt. Zeit für Business mit China ist zu Ende«. Es wird befürchtet, dass es wegen der Taiwan-Frage zur Eskalation kommen wird.
Xi hat seine Ambitionen noch einmal bekräftigt, die Wiedervereinigung mit Taiwan als nationale Aufgabe zu vollenden.
Es kommt immer wieder zu gefährlichen Provokationen. Aktuell wirft China den USA vor, mit Kriegsschiffen in chinesischen Hoheitsgewässer eingedrungen zu sein. Peking deutete dies als Provokation.
Xi Jinping: »Lösung der Taiwan-Frage unerschütterliche Verpflichtung«
Joe Biden scheint dieser Tragweite nicht gewachsen zu sein oder sie nicht mehr richtig einordnen zu können.
»Sleepy-Joe« Biden hatte vor einigen Tagen in San Francisco den obersten Kommunisten aus Peking zu einer Gesprächsrunde empfangen. Während Biden orientierungslos in die Kamera blinzelte und wie schon so oft vor sich hin stammelte, nutzte Xi Jinping die öffentliche Aufmerksamkeit, um die Ziele des kommunistischen Chinas noch einmal nachdrücklich zu betonen. Man habe die »Verjüngung der chinesische Nation« erreicht, sagte Xi, ein elementares Ziel seiner Politik. Zudem betonte er, dass »die Lösung der Taiwan-Frage und die Verwirklichung der vollständigen Wiedervereinigung Chinas eine historische Mission und eine unerschütterliche Verpflichtung der Kommunistischen Partei Chinas sind.«
Biden hat offensichtlich nicht einmal ansatzweise verstanden, was Xi da gesagt hat. Ihm wird wohl auch entgangen sein, dass die Kommunistische Partei der Volksrepublik China (KPCh) ihre Militärausgaben auf einen neuen Rekordwert getrieben hat. Peking hat im jetzt zu Ende gehenden Jahr mehr als doppelt so viel für seine Streitkräfte ausgegeben wie noch vor zehn Jahren. Mehr als umgerechnet 300 Milliarden US-Dollar gingen ans Militär, nicht zuletzt, um gegebenenfalls die Inselrepublik Taiwan mit Gewalt zu annektieren.
Und was macht Biden? Er grinst nur. Er hat nicht die leiseste Ahnung davon, dass seit Wochen kommunistische J-10- und J-16-Flugzeuge sowie Hubschraubern immer wieder die Taiwanstraße überqueren und in den taiwanesischen Luftraum eindringen. Noch zeichnen die Verteidigungsstreitkräfte der Inselrepublik diese Luftraumverletzungen lediglich auf, unterstreichen aber die Tatsache, dass diese Verletzungen seit der Machtübernahme von Xi Jahr für Jahr zunahmen.
Während also Biden und seine handverlesenen Eliten Xi stehende Ovationen spendeten, sagte Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen, dass das Land bei der Vorbereitung seiner Wahlen »zunehmender militärischer Einschüchterung, Grauzonenkampagnen, Cyberangriffen und Informationsmanipulation« ausgesetzt sei. Aber entweder interessiert Biden das nicht oder er ist überhaupt nicht in der Lage, die Tragweite dieser Worte zu erfassen.
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