Terroranschlag in Limburg
Terroranschlag in Limburg
Datum: 08.10.2019 - 09:11 Uhr
Wieder bringt ein »Flüchtling« einen LKW in seine Gewalt und wandelt das Nutzfahrzeug in eine Waffe, um damit einen islamisch motivierten Terroranschlag zu verüben. Anders als Anis Amri am 19. Dezember 2016 am Berliner Breitscheidplatz, steuerte der 30-jährige Syrer, der gestern in Limburg einen ähnlichen Anschlag verübte, den vorher gekaperten LKW gezielt in mehrere PKW und nicht in Fußgänger. Allerdings verlor der LKW durch die Zusammenstöße mit den Fahrzeugen sehr viel Antriebsenergie und blieb schon recht kurz nach Beginn der Aktion stehen. Acht Personen sowie der Terrorist wurden verletzt, Tote gibt es zum Glück nicht zu beklagen.
In den Mainstreammedien wurde zunächst kaum berichtet, später hieß es dann, es habe einen Unfall mit einem LKW in Limburg gegeben. Während in den sozialen Medien bereits von einem arabisch sprechenden Fahrer mit südländischen Aussehen berichtet wurde, hielt man bei ARD, ZDF und den der Regierung nahestehenden Printmedien noch bis heute Morgen an der Unfall-Theorie fest.
Erst jetzt, als sogar die Polizei nicht mehr umhin kommt, den Terrorakt, der er auch bereits gestern war, als solchen zu bezeichnen, versuchen die Mainstreammedien, verzweifelt zurück zu rudern und mit wachsweichen Erklärungsversuchen ihre »zurückhaltende Berichterstattung« zu rechtfertigen. Man wolle sich nicht an Spekulationen beteiligen, ein Unfall mit einem LKW sei nicht von überregionaler Bedeutung - so oder so ähnlich versucht man, seine Wortschöpfungen von gestern (»Zwischenfall«, »Auffahrunfall« und so weiter) im Nachhinein zu erklären.
Fakt ist: ein Araber stahl einen LKW und fuhr damit gezielt auf andere Verkehrsteilnehmer zu und nahm sie aufs Korn. Aufgeklärte und nicht mit Scheuklappen versehene Menschen konnten das bereits gestern erkennen.
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