Teilnehmer bei #unteilbar skandierten antisemitsiche und antijüdische Hetzparolen

Veröffentlicht:

Teilnehmer bei #unteilbar skandierten antisemitsiche und antijüdische Hetzparolen
Datum: 16.10.2018 - 07:56 Uhr

Von der #unteilbar-Demo in Berlin wurde in den deutschen Mainstreammedien rauf und runter berichtet. Je später die Berichterstattung, desto größer war auch die Teilnehmerzahl. Von weit über 250.000 Teilnehmern wurde berichtet, einer Ansammlung angeblich echter Demokraten, die sich für Toleranz, Weltoffenheit und Demokratie stark gemacht haben wollen.

Die Faktenlage weicht allerdings von dem Mediengesäusel deutlich ab. Nach Polizeiangaben lag die Zahl der Teilnehmer etwa bei 150.000, also bei 60 Prozent der von den Medien propagierten Zahlen. Das ist zwar auch eine beachtliche Zahl, liegt aber deutlich unter den Propagandawerten. Und auch bei Toleranz, Weltoffenheit und Demokratie haben die Veranstalter schwer daneben gelegen. Denn zum Beispiel Deutschland-Flaggen wollte sie bei der Demo nicht sehen, sagte Mitveranstalterin Theresa Hartmann ganz offen.

Nicht minder schwer wiegen die antisemitischen und antijüdischen Hetzparolen, die aus den Reihen der Teilnehmer verbreitet wurden. Eine mitmarschierende Truppe trug den entlarvenden Namen »Befreiung von ganz Palästina 48«. 1948 wurde der Staat Israel gegründet. Ein Redner dieser Gruppe hetzte gegen Israel als »faschistisches Regime«. Diesem Redner folgte die eher berüchtigte als berühmte Israel-Hasserin Charlotte Kates, die, bevor sie sich selbst zur quasi Alleinvertreterin der palästinensischen Insassen israelischer Gefängnisse aufgeschwungen hat, eine mehr als nur zweifelhafte Karriere bei den Scientologen hingelegt hatte.

Wie immer bei ihren Auftritten hetzte Kates gegen die Zustände in den Gefängnissen, schwafelte von angeblichen Menschenrechtsverletzungen, Folter, fehlenden Menschenrechten und forderte die Freilassung der als verurteilte Terroristen einsitzenden Palästinensern, die unter anderem wegen Sprengstoffanschlägen und anderen entsprechenden Delikten rechtskräftig verurteilt wurden.

Abgerundet wurde das Sammelsurium der Antisemiten und Antiisraeliten von der Gruppe »Sympathisanten der PFLP« - der »Volksfront zur Befreiung Palästinas«. Diese Gruppe hat starke Verbindungen zu den Ewiggestrigen der ultralinken Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands. Die MLPD wird regelmäßig wegen des Verdachts auf verfassungsfeindliche Aktionen von Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder beobachtet. Derlei »tolerante, weltoffene Demokraten« marschierten also mit bei #unteilbar. Doch davon berichteten die Medien nicht.

Ach ja: unterzeichnet wurde der Aufruf zur Teilnahme an der Demo unter anderem auch von der  Jüdische Gemeinde zu Berlin und dem Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.