Teile von Epsteins Kontaktliste veröffentlicht
Teile von Epsteins Kontaktliste veröffentlicht
Datum: 28.02.2025 - 10:23 Uhr
Die freigegebenen Dokumente – darunter Epsteins Kontaktliste – stehen nun auf der Website des US-Justizministeriums zum Download bereit. Dort finden sich eine Reihe amerikanischer Prominente wie Alec Baldwin, Michael Jackson und Mick Jagger. Zu den nun veröffentlichten Unterlagen gehören auch Beweislisten, Flugprotokolle von Epsteins Privatjet und Listen der bei ihm angestellten Masseurinnen. Dem Weißen Haus zufolge enthüllen die Dokumente weitere Details über Epsteins ausgedehntes Netzwerk und seine sexuelle Ausbeutung von über 250 minderjährigen Mädchen, vor allem auf seinen Anwesen in New York und Florida.
Epstein, der mutmaßlich mächtige Männer erpresst hat, indem er ihnen junge Mädchen vermittelte, starb 2019 unter höchst verdächtigen Umständen in einem New Yorker Gefängnis. Einige der Dokumente waren bereits zuvor durchgesickert, werden nun aber erstmals unter offizieller Schirmherrschaft der US-Regierung veröffentlicht. »Kein Stein sollte auf dem anderen bleiben, das US-Justizministerium erfüllt Präsident Trumps Versprechen der Transparenz und deckt die abscheulichen Taten von Jeffrey Epstein und seinen Mitverschwörern auf«, sagte Generalstaatsanwältin Pamela Bondi.
Der neu ernannte Chef der Bundespolizeibehörde, Kash Patel, betonte im Zusammenhang mit der Ankündigung, dass die Behörde in eine neue Ära der Transparenz und Integrität eintrete. »Es wird keine Vertuschungen geben und keine Dokumente verschwinden. Es werde nichts unangetastet gelassen«, erklärt Patel. Alle versteckten Dokumente würden aufgedeckt und zur weiteren Prüfung an das Justizministerium weitergeleitet.
Justizminister Bondi hatte ursprünglich sämtliche Unterlagen zu Epstein angefordert, erhielt jedoch zunächst nur Zugang zu 200 Seiten. Später stellte sich heraus, dass es beim FBI noch Tausende weiterer Seiten gab, die zurückgehalten wurden. Pamela Bondi hat das FBI nun angewiesen, sämtliche Dokumente bis zum 28. Februar um 8.00 Uhr herauszugeben, und Patel wurde beauftragt, zu untersuchen, warum dieser Aufforderung von Anfang an nicht entsprochen wurde. Die Regierung hat versprochen, dass die restlichen Dokumente nach Prüfung und notwendiger Streichung zum Schutz der Identität der Opfer veröffentlicht werden.
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