Taurus-Abhöraffäre zieht weitere Kreise
Taurus-Abhöraffäre zieht weitere Kreise
Datum: 04.03.2024 - 10:02 Uhr
Immerhin so viel räumt das Verteidigungsministerium in der Zwischenzeit ein (weil es nicht mehr in Abrede gestellt werden kann): ein Gespräch von hochrangigen Mitgliedern der Luftwaffe wurde abgehört. In der Luftwaffenbesprechung war es auch über die mögliche Einsatzfähigkeit von Taurus-Marschflugkörpern in der Ukraine gegangen. So hätten die Gesprächsteilnehmer unter anderem darüber gesprochen, ob die Ukraine mit Taurus einen Angriff auf die Krim-Brücke durchführen könnte. Eine russische Bloggerin hatte über diese Gespräche berichtet, die zunächst bestritten wurden. Doch letztlich mussten sowohl die Echtheit der Gespräche wie auch der Gesprächsinhalt (Taurus-Marschflugkörper) eingeräumt werden.
Dieses Thema ist vor allem für Scholz mehr als nur heikel. Offiziell schwafelt er stets davon, dass er diese Marschflugkörper nicht an Selenskij verschenken will. Tatsächlich aber sprechen seine Generäle und höchsten Offiziere bereits Planspiele durch, wie diese Waffe am effektivsten (also mit der größten Zerstörungswucht) gegen russisches Territorium eingesetzt werden kann.
Das lässt zwei Schlüsse zu. Erster Schluss: die deutsche Generalität WILL unbedingt mit aller Gewalt für eine weitere Eskalation im Donbas sorgen und den regional begrenzten Konflikt zu einem umfassenden Weltkrieg ausufern lassen. Zweiter Schluss: Scholz hat seinen ohnehin chaotischen Laden in der Zwischenzeit absolut nicht mehr im Griff und hat überhaupt keine Ahnung davon, was hinter den Kulissen vor sich geht. Wer seinen Verein so wenig im Griff hat, sollte besser abtreten.
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