Syrer wollte zwei Tage vor Halle mit Messer in Berliner Synagoge eindringen
Syrer wollte zwei Tage vor Halle mit Messer in Berliner Synagoge eindringen
Datum: 11.10.2019 - 10:14 Uhr
Bei den Mainstreammedien und Altparteienvertretern hat man sich darauf verständigt, die angeblich Schuldigen für den Terroranschlag in Halle auf politischer Ebene zu suchen. Selbstverständlich nicht bei sich selbst, sondern bei der einzigen Oppositionspartei in diesem Land. Selbst ist man sich keiner Schuld bewusst, habe so ziemlich alles richtig gemacht. Schuld sind immer die anderen, so das Selbstbild jener Medien und Parteienvertreter.
Dabei hätte der Terroranschlag in Halle durchaus verhindert werden können, wenn man aus den Vorkommnissen rund um die Berliner Synagoge nur zwei Tage zuvor die richtigen Lehren gezogen hätte. Ein Syrer(!) wollte mit einem Messer bewaffnet in die dortige Synagoge eindringen und mutmaßlich die dort anwesenden Gläubigen morden. Der Objektschutz wurde des Mannes gewahr und nahm in fest, bevor er zur Tat schreiten konnte. In Berlin gab und gibt es für die Synagoge und andere jüdische Einrichtungen Objektschutz. Warum wollte man in Halle die Synagoge nicht schützen? Warum wollte man die Synagoge in Halle am höchsten jüdischen Feiertag nicht schützen? Absicht? Versäumnis? Totalversagen?
Doch auch aus Berlin wurde ein fatales Signal an alle potenziellen Nachahmungstäter des syrischen Messermannes gesendet. Anstatt gegen den Täter wegen versuchten Mordes zu ermitteln und ihn in Untersuchungshaft zu nehmen, wurde er am nächsten Morgen wegen angeblich fehlender Haftgründe wieder auf freien Fuß gesetzt. Es gehört schon ein gewisser Mangel an gesundem Menschenverstand dazu, eine solche Entscheidung zu treffen.
Wenn ein Muslim, ein Syrer (Israel hatte 1967 Krieg mit Syrien geführt, die Golan-Höhen besetzt und 1981 annektiert), mit einem Messer bewaffnet in eine Synagoge einzudringen versucht, hat er sicher nicht vor, sich dort mit dem Messer einen Apfel zu schälen. Der Messermann gehörte in U-Haft. Das hätte möglicherweise den Attentäter aus Halle von seinem Vorhaben abgebracht. Aber der Messermann in Berlin hatte offensichtlich den für eine Freilassung entsprechenden Hintergrund.
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