Swift, Beyoncé, Clooney bleiben nach Trump-Sieg trotz Billigflug-Angebot in USA

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Swift, Beyoncé, Clooney bleiben nach Trump-Sieg trotz Billigflug-Angebot in USA
Datum: 14.11.2024 - 11:09 Uhr

In der Öffentlichkeit sorgt es für Verwunderung, dass einige Hollywood-Stars sowie andere prominente Unterstützer und selbsternannte »Demokratie-Retter« trotz eines Angebots von Billigflügen an sie noch immer in den USA seien. Schließlich hatten viele davon angekündigt, im Falle eines Sieges von Trump auszuwandern, weil die USA dann nicht mehr ihr Land wären.

Taylor Swift rief dazu auf, eine “Lichtgestalt” zu wählen

In einem Video wird nun noch einmal daran erinnert, wie sich fast die ganze Hollywood-Elite und Show-Branche hinter die Kandidatin der US-Demokraten Kamala Harris gestellt hatte. Allen voran Teenie-Schwarm Taylor Swift. Sie hatte ihren hunderten Millionen Anhängern in den sozialen Medien mitgeteilt, dass sie mit der Lichtgestalt Harris eine überragende Persönlichkeit wählen würde und lud ihre »Follower« dazu ein, dasselbe zu tun.

Frauen trafen richtige Wahl

Jennifer Lopez hatte bei einem Auftritt mit Harris vor tausenden Zuschauern mit Tränen gekämpft – in dieser Wahl würde es um alles, ums Überleben gehen, sagte sie. Auch Beyoncé sei voller Schmerzen mit Harris auf die Bühne getreten – sie sei nicht nur als Sängerin hier, sondern auch als Mutter, die sich um ihre Kinder sorgen würde und um diese Welt. Und sie vertraue auf die Frauen, dass sie die richtige Wahl treffen würden. Das taten diese dann auch zu einem guten Teil.

Um »Planeten zu retten«, Trump verhindern

Auch die Herren der Schöpfung hätten sich für die »Erlöserin« Harris eingesetzt: Arnold Schwarzenegger und Leonardo DiCaprio meinten, die Demokraten wären die einzige Chance, um den Klimawandel und die Erderhitzung in den Griff zu bekommen. Um den Planeten zu retten, müsse Trump verhindert werden.

Clooney nennt Trump »Schwachkopf«

George Clooney hatte zuerst Joe Biden elegant über die Klinge springen lassen: Er sei zwar ein Segen für Amerika gewesen, hätte die Demokratie gerettet, aber nun müsse er weichen für Kamala, damit diese wiederum »Amerika und die Demokratie retten« könne. Clooney bezeichnete Trump sogar als »Schwachkopf«.

Anziehungskraft maßlos überschätzt

Die Wahl in den USA ist dann aber ganz anders ausgegangen, als es sich dieser elitäre, abgehobene Milliardärs-Klub, der sich die Auftritte auch noch gut bezahlen ließ, ausgemalt hatte. Sie überschätzten maßlos ihre Anziehungskraft und glaubten allen Ernstes, dass sich irgendwer für ihre politischen Ansichten interessieren würde. Doch das taten nicht einmal die »Swifties«.

Mit Trump-Wählern nicht verscherzen

Auffallend: Seit einer Woche herrscht das große Schweigen. Keiner der Genannten meldete sich nach der Wahl zu Wort. Außer Clooney. Er gab bekannt, dass er sich nun vom politischen Aktionismus zurückziehen werde.

Es wird vermutet, dass es sich die Hollywood-Stars und die Stars der Show-Branche mit den mehr als 75 Millionen Wählern von Trump, unter denen sehr viele junge Leute sind, nicht verscherzen wollen. Plötzlich dürfte den Eliten wieder das Geld wichtiger sein als ihre politische Einstellung.

Sven von Storch

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