Südländer attackiert Zugbegleiter mit Messer und geht stiften

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Südländer attackiert Zugbegleiter mit Messer und geht stiften
Datum: 27.08.2019 - 10:06 Uhr

»Mann« und »Messer« ergeben bei Google innerhalb von nur 0,43 Sekunden über 30 Millionen Treffer. Bei einem genauerern Blick werden aus den undefinierten Männern in der Regel sehr schnell Asylbewerber, Asylanten, Migranten, »Flüchtlinge« (oder noch besser: Geflüchtete), Orientalen oder Südländer. Die tatsächliche Herkunft dieser Fachkräfte für Schneidwerkzeuge wird unterschlagen. Nicht, weil es die Medien nicht wüssten; nein, sie berufen sich auf einen mysteriösen Pressekodex - eine Art Maulkorb, den sich ein paar Medienvertreter selbst gegeben haben und den sie in ihrer Selbstgefälligkeit auch allen anderen Medien überstülpen wollen.

In vorauseilendem Gehorsam haben sich in der Zwischenzeit auch andere Institutionen diesem Maulkorb unterworfen, daher heißt es auch bei den Meldungen zu der Messerattacke des heutigen Morgens am Frankfurter Hauptbahnhof zum Täter, dass es sich um einen »Südländer« gehandelt habe.

Nach der Tat, bei der der Zugbegleiter eine Schnittwunde am Bauch erhielt und zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste, gab der Angreifer Fersengeld und verschwand. Täterbeschreibung: etwa 1,70 Meter groß, zwischen 20 und 30 Jahre alt, »südländisch aussehender Mann«, schwarze Haare, bartloses Gesicht.

Bisher hat sich noch kein Altparteienvertreter mit dem obligatorischen Relativierungsversuch (bedauerlicher Einzelfall, traumatisierter Täter und so weiter) zu Wort gemeldet. So bleibt erst einmal nur die Tatsache, dass dies ein weiterer Beitrag zur von Karin Göring-Eckardt herbeigesehnten dramatischen Änderung des Landes ist.

Sven von Storch

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