Stellvertreterkrieg in der Ukraine muss beendet werden!
Stellvertreterkrieg in der Ukraine muss beendet werden!
Datum: 10.03.2025 - 10:36 Uhr
Gegenüber Fox News betonte Rubio das Engagement von US-Präsident Donald Trump im Sinne einer Friedenslösung – ganz im Gegensatz zur vorherigen Biden-Administration, Kiew auf unbestimmte Zeit militärisch zu unterstützen.
Diese sagte der US-Außenminister zu einem Zeitpunkt, an dem die bilateralen Beziehungen zwischen Washington und Moskau eine leichte Annäherung zeigen, insbesondere nach hochrangigen Gesprächen in Saudi-Arabien im vergangenen Monat. Seitdem kritisierten beide Seiten Ex-US-Präsident Biden für seinen Umgang mit dem Ukraine-Krieg. Sowohl Russland als auch die USA erklärten ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit für eine Friedenslösung.
»Es war von Anfang an sehr klar, dass Präsident Trump dies als einen langwierigen, ergebnislosen Konflikt betrachtete. Und offen gesagt, ist dies ein Stellvertreterkrieg zwischen den Atommächten – Russland und den USA, welches die Ukraine unterstützt. Und das muss aufhören«, so Rubio.
Insofern aber solle der Westen von seiner bisherigen Strategie abrücken, Hilfe in die Ukraine zu schicken, »so lange es dauert«, ohne dass eine klare Lösung in Sicht ist. »Das ist keine Strategie«, forderte Rubio alle Beteiligten zu Verhandlungen auf und sich zum Frieden zu bekennen.
Kritik an Selenskijs Eklat im Weißen-Haus
Der US-Außenminister beschuldigte auch Selenskij, Washingtons Friedensbemühungen »zu sabotieren und zu untergraben.« Er bezog sich damit auf das angespannte Treffen im Weißen Haus in der vergangenen Woche, welches in einem Eklat und Rauswurf der ukrainischen Delegation abrupt endete, nachdem Selenskij sich Trumps Forderung nach Friedensverhandlungen mit Russland widersetzt hatte. Das veranlasste den US-Präsidenten dazu, Selenskij zu beschuldigen, »mit dem Dritten Weltkrieg zu spielen.« Trump erklärte dann, Selenskij könne dann noch einmal nach Washington kommen, sobald er zu ernsthaften Friedensverhandlungen bereit sei. Seitdem stellte Washington auch den gesamten Austausch von Geheimdienstinformationen über die Ukraine sowie Datenübermittlungen für das US-Himars-Raketensystem ein.
In der vergangenen Woche sagte Trump, er habe einen Brief von Selenskij erhalten, in dem jener sein Bedauern über den Streit zum Ausdruck brachte und seine Bereitschaft für ein Friedensabkommen andeutete. Rubio begrüßte Selenskijs veränderten Ton: »Ich freue mich, dass er diese Position überdacht hat, denn ich glaube wirklich, dass dies ein Konflikt ist, den wir beenden müssen. Und das wird Zugeständnisse von beiden Seiten erfordern. Aber wir müssen alle Beteiligten an einen Tisch bringen«, so Rubio abschließend.
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