Statt Jobs FÜR _Flüchtlinge_ nur Jobs DURCH _Flüchtlinge_
Statt Jobs FÜR _Flüchtlinge_ nur Jobs DURCH _Flüchtlinge_
Datum: 19.12.2016 - 11:52 Uhr
Von den 34.000 "Flüchtlingen", die zwischen November 2015 und Oktober 2016 ein sozialabgabepflichtiges Arbeitsverhältnis angetreten haben, sind über 7.000 als Leiharbeiter, meist im Niedriglohnsektor, tätig. Ziel des IAB war es, innerhalb von fünf Jahren die Hälfte der Flüchtlinge in "Lohn und Brot" zu bringen. Alleine zwischen Januar und November 2016 zählte das BAMF jedoch bislang (statistisch bereinigte) 723.027 Erst- und Folgeanträge auf Asyl und damit bereits jetzt mehr als im Vorjahr.
Folgt man den unabhängigen Schätzungen, die Zahlen zwischen 1,8 und bis zu zwei Millionen als eher wahrscheinlich annehmen, sind die Auskünfte des IAB-Direktors ein Offenbarungseid. Zumal auch die von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) medienwirksam angekündigte Offensive bei den "Ein-Euro-Jobs" sich als Rohrkrepierer par excellence herausstellt. Es sollten 100.000 von der öffentlichen Hand geförderte Stellen geschaffen werden - ganze 5.000 sind entstanden, musste Möller einräumen.
Insgesamt wurden also innerhalb eines Jahres nicht einmal 40.000 (von mehr als 1,5 Millionen) Flüchtlinge in ein Arbeitsverhältnis überführt. Das sind rund 2,6 Prozent! In einem Jahr. Stoppte man den Zustrom weiterer Migranten, Flüchtlinge und Asylbewerber jetzt, was bei der Merkel-Regierung utopisch ist, benötigte es dennoch weitere fast vierzig Jahre, um die jetzt im Land befindlichen Menschen dieser Personengruppe mit Arbeitsplätzen zu versorgen.
Aber anstatt das Arbeitsplätze FÜR die "Flüchtlinge" geschaffen wurden, sind sie DURCH die "Flüchtlinge" geschaffen worden. Bis zu 60.000 Menschen leben, so Möller, durch und von der "Flüchtlingsindustrie" (FAZ vom 09. August 2015). Möller in einem Bericht der "Wirtschaftswoche" wörtlich: "Beschäftigungszuwachs gab es etwa im Bau, bei außerschulischen Lehrtätigkeiten und Sprachlehrern, Wachleuten, Sozialarbeitern und in der öffentlichen Verwaltung.“
Die sich im Umfeld der "Flüchtlinge" bewegenden Personen hat Möller dabei noch nicht einmal erwähnt: Für "Fluchthelfer", "Berater" und "Aktivisten" bietet sich hier ein Betätigungsfeld, welches statistisch bisher nicht erfasst wurde.
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