Statistisch nicht erfasste Flüchtlinge in großer Zahl wie nie
Statistisch nicht erfasste Flüchtlinge in großer Zahl wie nie
Datum: 22.01.2018 - 07:45 Uhr
Im Jahr 2017 wurden 186.644 Asylbewerber erstmalig in Deutschland registriert. Damit wäre theoretisch eine Obergrenze von 200.000, die es ja nun vielleicht oder auch nicht geben wird, nicht einmal notwendig. Das posaunte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) jüngst hinaus. Die große Welle sei abgeebbt, man habe die Lage im Griff. Doch das ist soweit wieder einmal pure Augenwischerei der Merkel-Regierung.
Denn tatsächlich sind 2017 noch weit mehr Menschen ins Land gekommen, als nur die oben erwähnten knapp 200.000 Personen. Zu den Erstanträgen kommen weitere knapp 40.000 Alt- und Folgeanträge. Schon damit ist die schwammige Obergrenze, die so möglicherweise gar nicht bestehen bleibt, übertroffen. Doch es geht noch weiter. Bereits 2017 sind fast 100.000 Personen im Rahmen des Familiennachzugs nach Deutschland gekommen. Plus über 20.000 im Rahmen der EU- und UN-Umsiedlungsmaßnahmen.
Summiert man diese Zahlen, so stellt man fest, dass Thomas de Maizière die Menschen im Land einmal mehr täuschen und betrügen will. Statt 186.644 dauerhaft zu versorgende Zahlungsempfänger wurden Deutschlands Sozialkassen im Vorjahr mit fast 340.000 Menschen zusätzlich belastet.
Bei dieser Betrachtung wird die Armutszuwanderung aus dem südosteuropäischen EU-Raum (in erster Linie Rumänien und Bulgarien) komplett außen vor gelassen. Die Zahlen für 2017 liegen einfach noch nicht vor. Zur Vervollständigung: die Zuwanderung aus EU-Staaten betrug 2016 über 630.000 Personen. Von den in Deutschland lebenden Bulgaren beziehen über 30 Prozent Sozialleistungen, bei den Rumänen sind es über 12 Prozent.
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