Staatsfunk (ARD) gibt bewusste Verletzung der Unparteilichkeit zu
Staatsfunk (ARD) gibt bewusste Verletzung der Unparteilichkeit zu
Datum: 02.07.2019 - 09:57 Uhr
In Deutschland steht der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht zuletzt wegen des Zwangsbeitrages zu seiner Finanzierung in der Kritik. Auch seine politisch einseitige Ausrichtung sorgt immer wieder für Verärgerung. Bisher versuchten ARD und ZDF derlei Vorwürfe mit fadenscheinigen und halbherzigen Begründungen zu entkräften - was ihnen in der Regel allerdings nicht gelang.
Aktuell verrät die ARD aber ihre Absichten in einem Twitterbeitrag selbst. Die Redaktionen, so ist es in dem Beitrag wörtlich zu lesen, bemühen sich »insbesondere AfD-Vertreterinnen kein Forum für ihre Zwecke zu bieten«. Der Zweck einer politischen Partei ist, an der politischen Meinungsbildung mitzuwirken und die Bevölkerung, die diese politische Meinung teilt, zu repräsentieren.
Die ARD will also einem Teil der Bevölkerung diese Teilhabe vorenthalten und gibt das auch selbst offen zu. Wer einen Teil der Menschen in diesem Land derart ausgrenzt, hat nicht länger das Recht, von sich selbst behaupten zu dürfen, er sei politisch unparteiisch. Eine solche Behauptung erfüllt in allen Belangen den Begriff der Verbreitung von Fake-News.
Wer sich so einseitig gegen die größte Oppositionspartei des Landes positioniert, sollte sich nicht wundern, dass er mit dem Staats- und Regierungsfernsehen im SED-Staat verglichen wird. Die Parallelen sind für viele Menschen einfach zu offensichtlich, als dass sie darüber hinwegsehen können.
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